Hamburg (dpa/lno) - Mehr als 1400 Demonstranten haben am Samstag in der Hamburger Innenstadt gegen den Krieg in Syrien protestiert. Nach Angaben der Polizei vom Sonntag wuchs die Zahl der Demonstranten im Laufe der Kundgebung von 800 auf über 1400 an. Die Organisatoren hatten von bis zu 1500 Teilnehmern gesprochen.

Auf Plakaten hieß es: "Stoppt den Krieg" oder "Hand in Hand mit Aleppo". Überall waren syrische aber auch türkische Fahnen zu sehen. Die Kundgebung in der Innenstadt zwischen Hauptbahnhof und Jungfernstieg war Teil der Protestaktion "Steht auf für Aleppo!".

In Hamburg hatte das Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland zu dem Protest aufgerufen. Der Sprecher des Bündnisses, Ibrahim Yazici, sprach von einer erfolgreichen friedlichen Kundgebung.

Auch in anderen deutschen Städten demonstrierten mehrere Tausend Menschen gegen den Krieg in Syrien. In Stuttgart waren rund 2200 Menschen dabei, in Berlin beteiligten sich an zwei Demonstrationen nach Polizeiangaben insgesamt rund 2100 Menschen, in Mannheim etwa 1500.