Hamburg (dpa/lno) - Die Wohnsituation von Flüchtlingen in Hamburg hat sich in diesem Jahr deutlich verbessert. Weil der Zustrom von neuen Flüchtlingen schneller als erwartet abnahm, konnten 2450 Plätze in prekären Unterkünften wie Zelten, Baumärkten und Gewerbehallen abgebaut werden, wie der Zentrale Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) am Mittwoch in der Hansestadt mitteilte. Im Januar und Februar kamen noch jeweils mehr als 2300 Flüchtlinge nach Hamburg, von August bis November im Monatsdurchschnitt nur noch 430. Insgesamt blieben bis Weihnachten 9360 (Vorjahr: 22 300) Geflüchtete in Hamburg, von denen 7700 öffentlich untergebracht werden mussten.