Kiel (dpa/lno) - Nicht überall im Norden wird das neue Jahr mit Feuerwerk begrüßt. "Es gibt Abbrennverbote im Umkreis von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen", sagte eine Sprecherin der Stadt Lübeck am Donnerstag: "Zusätzlich gibt es häufig Sondererlasse zum Schutz von stroh- oder reetgedeckten Häusern." Auf dem nordfriesischen Festland haben alle Amts- und Stadtverwaltungen ein Abbrennverbot für Feuerwerk im Bereich von 200 Metern um Reetdachhäuser angeordnet. Auch in Kiel und Neumünster dürfen im Umkreis von 200 Metern Entfernung zu stroh- oder reetgedeckten Häusern keine Knallkörper, Raketen, Schwärmer und Batterien gezündet werden.

Auf der Insel Föhr im Kreis Nordfriesland darf nur auf den Deichen und an den Stränden geböllert werden. Auf Amrum ist das Böllern ganz verboten. Auf Pellworm müssen Feuerwerker einen Abstand von 300 Metern zu reetgedeckten Gebäuden halten. Auf den Halligen gilt eine Entfernung von 300 Metern vom Warftfuß. In St. Peter-Ording und auf Sylt gibt es Ausnahmen für professionelle Feuerwerker. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 50 000 Euro.

Amt Föhr-Amrum - Abbrennverbot