Hamburg (dpa/lno) - Unter dem Eindruck des Lkw-Anschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt hat die Hamburger Polizei ihr Sicherheitskonzept für Silvester noch einmal überarbeitet. An neuralgischen Punkten werden die Massen der Feiernden durch Betonelemente geschützt, wie Polizeisprecher Ulf Wundrack am Donnerstag sagte. Am Jungfernstieg bleiben die für den Weihnachtsmarkt aufgestellten Schutzblöcke stehen, die Fahrbahn ist allerdings für Autos frei. Die St.-Pauli-Hafenstraße wird im Bereich der Landungsbrücken mit Betonelementen gesperrt. Die Reeperbahn wird durch abgestellte Polizeifahrzeuge auf eine Fahrspur in jede Richtung verengt. Bei großem Fußgängeransturm könnte die Partymeile auch ganz für den Autoverkehr gesperrt werden.