Hamburg (dpa) - 303 Lottospieler in Deutschland hatten im vergangenen Jahr das Glück, sechs richtige Zahlen auf ihrem Lottoschein anzukreuzen - obwohl die rechnerische Chance dafür nur bei 1 zu 15,5 Millionen liegt. Davon trafen 28 Spieler auch noch die richtige Superzahl, teilte der Deutsche Lotto- und Totoblock am Donnerstag in Hamburg mit. Die Chance dafür beträgt 1 zu 139,8 Millionen. Am Mittwoch hatte ein Schleswig-Holsteiner den Jackpot geknackt und mit mehr als 31 Millionen Euro den höchsten Lottogewinn in der Geschichte des Landes erzielt.

Theoretisch ist die Wahrscheinlichkeit, gezogen zu werden, für jede Zahl bei jeder Ziehung gleich hoch. In der Realität werden jedoch einzelne Zahlen häufiger oder seltener gezogen und weichen von der theoretischen Verteilung ab. Im vergangenen Jahr wurden bei dem Lottospiel "6 aus 49" die Zahlen 1 und 30 jeweils 19mal gezogen, gefolgt von 6 und 26 (18mal) und 10 und 19 (17mal). Wenig Glück brachte den Lottospielern dagegen die 24, die nur fünfmal gezogen wurde. Mit jeweils acht Ziehungen waren auch die Zahlen 3, 12, 22, 23 und 36 wenig erfolgsträchtig.

Seit dem Beginn der Ziehungen im Jahr 1955 wurde die 6 am häufigsten gezogen. Sie war in 61 Jahren bereits 551mal unter den Gewinnzahlen, gefolgt von der 32 (540mal) und der 26 (536mal).

Mitteilung Dt. Lotto- und Totoblock