Hamburg (dpa/lno) - Ein Verkehrsunfall in volltrunkenem Zustand hat einen 32 Jahre alten Mann direkt in Untersuchungshaft gebracht. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, saß der Mann am Samstagabend mit 2,28 Promille Alkohol im Blut am Steuer, als er auf der Autobahn A25 bei Hamburg-Moorfleet mit seinem Wagen auf das Fahrzeug eines 29-Jährigen auffuhr. Dabei wurden er, der Fahrer des anderen Autos sowie dessen 31-jährige Beifahrerin und ein 41-jähriger Mitfahrer verletzt. Wegen des Unfalls wurde die Autobahn teilweise gesperrt.

"Als die Polizeibeamten am Unfallort eintrafen, stand der 32-Jährige an seinem Fahrzeug und hatte eine Bierflasche in der Hand, aus welcher er trank", teilte die Polizei mit. Da es sich bei dem Beschuldigten um einen ausländischen Staatsbürger handelte, verlangte die Polizei nach eigenen Angaben von ihm eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1000 Euro. Da er diese nicht bezahlte, kam er nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt direkt in Untersuchungshaft.