Hamburg (dpa/lno) - "Alternative Fakten", Einreisesperren und Klimawandel-Leugner: Im Kampf gegen wissenschaftsfeindliche Entwicklungen wollen norddeutsche Forscher auf die Straße gehen. Ein Ableger der international angekündigten Wissenschaftsmärsche zum "Welttag der Erde" am 22. April ist auch in Hamburg geplant, wie die Initiatoren am Donnerstag mitteilten. Ziel sei es für den Wert von Wissenschaft und Forschung als Grundlage der demokratischen Gesellschaft einzutreten und "rückschrittliche und populistische Sichtweisen" zurückzuweisen. "Anti-Trump ist uns zu kurzsichtig", hieß es weiter.

Zunächst hatten Wissenschaftler in Washington zu einem "March for Science" aufgerufen, um ihre Arbeit zu verteidigen. Inzwischen sind rund 280 Ableger gelistet, darunter neun deutsche Städte wie Berlin, Köln und München.

Landkarte mit deutschen Teilnehmer-Städten

March for Science Hamburg