Hamburg (dpa) - Der Direktor Sport des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV, Bernhard Peters, hat sich für eine Reform der Regionalliga ausgesprochen. Statt wie derzeit fünf Regionalligen mit insgesamt 91 Vereinen sollte es nur drei Ligen geben - wohl mit 54 Clubs. "Aus unserer Sicht wäre es richtig und besser, unter der 3. Liga eine dreigeteilte Regionalliga zu haben. Ich finde es wichtig, die Kräfte zu konzentrieren", sagte Peters der "Bild"-Zeitung (Samstag-Ausgabe). Die zweite Mannschaft des HSV spielt in der Regionalliga Nord.

Die Diskrepanz zwischen leistungsorientierten Vereinen und eigentlichen Oberliga-Mannschaften sei zu groß, und die Ambitionen der Clubs seien total konträr. "Die 4. Liga muss klar im Zeichen des Leistungssports stehen", forderte Peters. Er räumte ein, dass nicht alle Vereine eine Ligen-Reduzierung wollen: "Es gibt jede Menge Gegner, die nicht diese Ambitionen haben."

Zuletzt hatten in einer Umfrage der "Lausitzer Rundschau" zahlreiche Regionalligisten erklärt, den Relegations-Modus zum Aufstieg in die 3. Liga abzulehnen. In der Regionalliga steigen die Meister nicht direkt auf. Die Sieger der fünf Regionalligen Nord, Nordost, West, Südwest und Bayern sowie der Meisterschaftszweite aus der Südwest-Staffel ermitteln in K.o.-Spielen drei Aufsteiger.

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