Hamburg (dpa/lno) - Der Redebedarf nach dem G20-Gipfel in Hamburg ist groß: Mehr als 1000 Anwohner, Gewerbetreibende und Interessierte haben am Donnerstagabend an der außerordentlichen Stadtteilversammlung im Millerntor-Stadion teilgenommen. Eingeladen hatten mehrere Initiativen, darunter der "Arrivati-Park", das "Centro Sociale" sowie das linksautonome Kulturzentrum "Rote Flora". Der Andrang war so groß, dass nicht alle Besucher im Ballsaal des Fußballstadions Platz fanden.

Es ging unter anderem um die Rolle der "Roten Flora". Sie war nach den Ausschreitungen, insbesondere nach den Krawallen am 7. Juli im Schanzenviertel, in die Kritik geraten, obwohl sich Sprecher Andreas Blechschmidt bereits am nächsten Morgen klar von den Gewaltexzessen distanziert hatte.

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