Hamburg (dpa/lno) - Nach den jüngsten Terroranschlägen in Barcelona will die Hamburger Innenbehörde die Sicherheitsvorkehrungen in potenziellen Gefahrenzonen zwar kontrollieren, wohl aber nicht verschärfen. Es mache wenig Sinn, nach den Vorfällen in Aktionismus zu verfallen, teilte eine Sprecherin der Behörde auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur am Freitag mit. "Sicherheit wird in Hamburg generell groß geschrieben, die bestehenden Vorkehrungen sind in der Regel auf dem neuesten Stand", sagte die Sprecherin.

Vor allem aber habe man aus den tragischen Anschlägen in Nizza und Berlin seine Lehren gezogen und die Sicherheitsmaßnahmen entsprechend verschärft. Zurzeit gibt es daher laut Behördenangaben keine konkreten Pläne, zusätzliche Poller oder Blockaden in Fußgängerbereichen oder Einkaufszonen zu installieren. Trotzdem wolle man auch in Zukunft bei entsprechenden Großveranstaltungen intensiv an umfassenden Sicherheitskonzepten arbeiten - wie etwa bei der 22. Auflage der "Cyclassics" am kommenden Sonntag.

Internetseite der Hamburger Innenbehörde