Hamburg (dpa/lno) - Nachdem das Sturmtief "Sebastian" über Norddeutschland gewütet hatte, blieb es in der Nacht zu Donnerstag weitgehend ruhig. Landesweit waren Polizei und Feuerwehr in Schleswig-Holstein am Mittwoch zu rund 800 Einsätzen ausgerückt. In Hamburg zählte die Feuerwehr am Mittwoch allein bis 19.15 Uhr gut 350 Einsätze. Nach 23.00 Uhr habe es kaum noch sturmbedingte Einsätze in Hamburg gegeben, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Im Bahnverkehr gab es am Donnerstagmorgen allerdings noch Probleme durch umgestürzte Bäume und Gegenstände in den Gleisen. So blieben die Strecken Hamburg-Flensburg (RE7), Kiel-Husum (RE74), Kiel-Rendsburg (RB75) und Lübeck-Puttgarden (RB85) zunächst gesperrt. Der Betreiber Metronom teilte am Mittwochabend mit, dass zwischen Hamburg und Stade sowie zwischen Stade und Cuxhaven kein Zugverkehr möglich sei. Auch einige weitere Verbindungen waren noch von den Sturmfolgen betroffen.