Hamburg (dpa/lno) - 650 wohnungslose Menschen hat das Hamburger Krankenmobil der Caritas im November behandelt, für Dezember liegen noch keine aktuellen Zahlen vor. Zwar würden die Menschen vor allem in den Wintermonaten jeden Tag Schlange stehen, aber dennoch habe jeder Obdachlose die Möglichkeit, sich zeitnah behandeln zu lassen, sagte die Leiterin des Krankenmobils, Annette Antkowiak, der Deutschen Presse-Agentur. "Ich gehe auch für die kommenden Monate davon aus, dass mein Team aus 16 ehrenamtlichen Ärzten jeden, der es nötig hat, behandeln kann."

Auch Hamburgs Krankenstube für Obdachlose ist derzeit stark ausgelastet, wie Leiter Thorsten Eikmeier berichtete. In der Krankenstube können im Gegensatz zum Krankenmobil Patienten auch stationär aufgenommen werden. Aufgrund der überschaubaren Zahl von 18 Betten sei die Krankenstube jedoch "nur ein Tropfen auf dem heißen Stein", sagte Eikmeier.