Hamburg (dpa/lno) - Die Zahl der Organspender in Hamburg ist 2017 auf den niedrigsten Wert seit neun Jahren gesunken. Nur bei 24 Menschen wurden nach ihrem Tod Organe entnommen, wie aus der vorläufigen Jahresbilanz der "Deutschen Stiftung Organtransplantation" (DSO) hervorgeht. Im Vergleich zu 2016 mit 40 Organspendern hat sich die Zahl damit fast halbiert. 2010 lag der Höchstwert bei 61 Organspendern.

Hamburg folgt mit dem Rückgang dem bundesweiten Trend. Laut der Stiftung erreichte die Zahl der Organspender in Deutschland mit lediglich 797 den geringsten Wert seit 20 Jahren.