Hamburg (dpa/lno) - Gut ein halbes Jahr nach den Krawallen beim G20-Gipfel in Hamburg kommt der Sonderausschuss der Bürgerschaft heute zu seiner ersten Sitzung des Jahres zusammen. Bei dem Treffen im Rathaus soll es unter anderem um behördenübergreifende polizeiliche Zusammenarbeit, die Mobilisierung der linksautonomen Szene und um den Streit um die Protestcamps gehen. Auch Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen ist eingeladen, wird aber nicht selbst nach Hamburg kommen. Bereits bei der Sitzung kurz vor Weihnachten hätten Bundesbehörden befragt werden sollen, aber zum Unmut der Abgeordneten wurde dies kurzfristig abgesagt. Der G20-Gipfel Anfang Juli war von Ausschreitungen überschattet worden.

G20-Sonderausschuss

Tagesordnung