Eine Pizzabestellung im Büro ist teurer als mancher Chef so denkt. Wenn die Mittagspause naht und der Magen knurrt, kann die Essensbeschaffung in kleineren Betrieben schon mal zum Problem werden. Zwar mag der Pizzadienst günstige Angebote im Programm haben - bis die für den Mindestbestellwert erforderliche Sammelbestellung unter den Kollegen zusammen getragen, das Geld passend eingesammelt und die Bestellung durchgegeben ist, kann die eine oder andere halbe Stunde wertvoller Arbeitszeit verstreichen. Die Wuppertaler Firma "Wiesemann & Theis" will nun dem "Arbeitszeitkiller Pizzabestellung" den Garaus machen - und lässt sich auf ihrer Webseite www.bestellomat.de das Verwalten eines Pizzageldkontos bezahlen. Das System funktioniert so: Ein als Pizzakassenwart eingetragener Kollege verwaltet das Geld, während alle Büromitglieder mit einem Klick auf die Online-Speisekarte ihre Bestellwünsche notieren. Der an den Lieferanten zu zahlende Betrag ermittelt das Programm, gleichzeitig wird der jeweilige Einzelbetrag vom "Pizzakonto" des Mitarbeiters abgezogen. So entfällt der tägliche zeitraubende Aufwand des Geldwechselns. Umsonst bieten die Entwickler ihre aus Eigenbedarf entwickelte Online-Kantine nicht an: Zwei Prozent des Essenswerts muss der Besteller für das virtuelle Pizza-Management berappen. So können die Wuppertaler ihre Vorliebe für italienische Speisen nicht nur zentral pflegen, sondern auch bezahlen lassen. Carola Padtberg

http://www.bestellomat.de