Der Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt steht seit dem 1. November 2007 auch Maschinenbau- und Elektroingenieuren aus den zehn neuen mittel- und osteuropäischen EU-Ländern offen. Firmen können nun direkt Spezialisten aus den zehn Ländern einstellen, ohne vorher nach deutschen Bewerbern zu suchen. Die bisher für sie geltende "Vorrangprüfung" ist entfallen, hieß es aus dem Bundesarbeitsministerium in Berlin.

Ziel der im September vom Bundeskabinett beschlossenen Zugangslockerung ist, aktuelle Engpässe bei Fachkräften auf dem deutschen Arbeitsmarkt auszugleichen. Die Bundesregierung will den steigenden Bedarf an Experten aber vorrangig durch verstärkte Aus- und Weiterbildung inländischer Fachkräfte, höhere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Älteren sowie die Qualifizierung von bereits in Deutschland lebenden Ausländern decken. (dpa, mf)