Executive MBA-Studenten müssen zunehmend ihre Kosten selber tragen. Das geht aus einem Bericht des US-Magazins Business Week hervor. 42 Prozent der 134 international befragten Unternehmen schickten dieses Jahr weniger Top-Leute zu den Fortbildungsprogrammen der Business Schools als noch vor fünf Jahren.Zu unklar sei es, ob sich die Investitionen (Return on Investment) wirklich lohnten, bemängelten die Unternehmen. Außerdem seien die Kurse häufig zu allgemein konzipiert und für den Mitarbeiter in seinem Job nicht weiter von Nutzen. Im Trend sind dagegen kürzere, firmenspezifischere Programme. Rund die Hälfte der Firmen schickt demnach ihre Mitarbeiter zu Seminaren, die extra für ein bestimmtes Problem oder Ziel des Arbeitgebers konzipiert wurden.In der Top-25-Liste der weltweit besten Executive MBA Programme, die Business Week ebenfalls veröffentlichte, befinden sich von den europäischen Anbietern nur die IMD aus der Schweiz, die Business School der University of Chicago in Barcelona und die London Business School. Besser schneidet Europa in den einzelnen Fachgebieten ab. Im Bereich Finance erreichte der Ableger der University of Chicago in Barcelona Platz Eins. Spitzenreiter in der Kategorie Global Business ist Thunderbird, in der Kategorie Marketing Kellog.Die Preise der Top-Manager Fortbildungen liegen zwischen 50.000 und 112.000 Dollar. Die durchschnittliche Berufserfahrung der Teilnehmer lag zwischen sechs und neun Jahren.www.businessweek.com/bschools/03/emba_profiles/chicago_b.htmwww.businessweek.com/magazine/content/03_42/b3854701.htm