Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung von 16 neuen Graduiertenkollegs beschlossen. Derzeit fördert die DFG 283 Graduiertenkollegs, darunter 27 internationale. In den Kollegs fördert die DFG jeweils 15 bis 25 Doktoranden, die ihre Arbeit im Rahmen eines größeren Forschungs- und Studienprogramms schreiben. Ebenfalls beschlossen wurde die Angleichung der ostdeutschen Stipendiensätze an das westliche Niveau. Ab dem 1. Januar 2004 erhalten alle Stipendiaten 921 Euro pro Monat.Die Themen der Kollegs sind zum großen Teil interdisziplinär; sie fördern die Zusammenarbeit von Geistes-, Natur- und Sozialwissenschaftlern. Themen der neu eingerichteten Kollegs sind etwa "Molekulare Ziele von Alterungsprozessen und Ansatzpunkte der Alterungspräventation", "Steuerbare integrierbare Komponenten der Mikrowellentechnik" oder "Naturale Umwelt und gesellschaftliches Handeln in Mitteleuropa". Unter den neuen Kollegs befindet sich auch ein internationaler, in dem die Nachwuchswissenschaftler mit ihren Kollegen aus den Niederlanden zusammenarbeiten.Mit der Einrichtung der neuen Graduiertenkollegs übergibt die DFG die Durchführung an die einzelnen Kollegs. Diese schreiben in den kommenden Monaten die Stipendienplätze aus. Voraussetzung ist in jedem Fall ein Hochschulabschluss in dem jeweiligen Fach. Alle weiteren Bedingungen sowie die Bewerbungsfristen für die Kandidaten bestimmen die Graduiertenkollegs selbst. Alle nötigen Informationen geben die beteiligten Hochschulen. Ein Überblick über die neu errichteten Hochschulen auf:
www.dfg.de/aktuelles_presse/pressemitteilungen/2003/presse_2003_47.html Eine komplette Liste aller Graduiertenkollegs der DFG:
www.dfg.de/forschungsfoerderung/koordinierte_programme/graduiertenkollegs /liste/gk_gesamt.html