Hinweise und Anregungen sind herzlich willkommen:mailto:jobnewsletter@zeit.de http://newsletter.zeit.de/*** INHALT ***1. Überbrückungsgeld: Wie schreibe ich einen Business-Plan?2. Weiterbildungspreis: Leuchttürme der Branche3. Mittelstand: Immer stärker im Internet vertreten4. Hochschulen: Familienfreundlichkeit wird zertifiziert *** 1. Überbrückungsgeld: Wie schreibe ich einen Business-Plan? *** Von Felix Ullmann"Wer die Wahl hat, hat die Qual", titulierte kürzlich das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eine Kurzstudie. Das Thema lautete: Welches der beiden Fördergelder für Existenzgründer macht mehr Sinn - das schon seit längerem existierende Überbrückungsgeld oder die seit neustem geförderte "Ich-AG"?. Beide Gelder werden vom Arbeitsamt überwiesen. Siehe hierzu: ZEIT-Jobletter Nr. 15/03http://www.zeit.de/chancen/jobletter/jl1503Die Entscheidung für eine der beiden Förderinitiativen hängt laut IAB-Studie von drei Faktoren ab: Von der Höhe des Arbeitslosengeldes oder der Arbeitslosenhilfe, von der zu erwartenden Geschäftsentwicklung in den ersten drei Jahren und von den Sozialversicherungsbeiträgen. Ein nicht ganz einfaches Rechenexempel, doch richtig kompliziert wird es für den, der sich für das Überbrückungsgeld entschieden hat.Dann ist nämlich ein detailliertes Gründungskonzept fällig - eine Aufgabe, die nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist. Der Businessplan muss von fachkundiger Stelle als tragfähig anerkannt sein, bevor das Arbeitsamt das Fördergeld frei gibt. Die zuständigen Experten sitzen in der Industrie- und Handelskammer (IHK), in den Handwerkskammern oder bei den Ämtern für Wirtschaftsförderung."Am besten lässt der Gründer seinen Business-Plan von Experten überprüfen, bevor er zum Arbeitsamt geht", rät Petra Lohmann von der IHK-Köln. Falls die Geschäftsidee nicht trägt, hat man so wenigstens den Gang zum Arbeitsamt und eventuell lange Wartezeiten gespart.Folgende Fragen muss der Businessplan beantworten:1. Geschäftsidee sowie Produkt- und LeistungsbeschreibungBeispiel: Was ist die Geschäftsidee? Was sind die Bedürfnisse des Kunden und der Nutzen des Produktes bzw. der Dienstleistung?Der Abschnitt sollte so verfasst sein, dass ihn auch ein Laie interessant findet, also nicht zu fachlich.2. Konkurrenz und MarktpotenzialBeispiel: Wer sind die Konkurrenten? Welchen Service bietet der Wettbewerb?Um diese Fragen beantworten zu können, müssen sehr gute Branchenkenntnisse vorliegen. Außer der Konkurrenz werden auch Zielgruppe und bereits vorhandene Kunden erwähnt.3. Management/Gründer und Motiv für die UnternehmensgründungBeispiel: Welche Erfahrungen mit der Branche der Existenzgründung liegen vor?Der Gründer beschreibt sich und gegebenenfalls seine Kollegen mit Lebenslauf, Qualifikationen und Motivation zur Gründung4. MitarbeiterBeispiel: Welche Anforderungsprofile gibt es?5. MarketingBeispiel: Anzeigen? Mailings? Handzettel?Außer den Marketingmaßnahmen sind hier Produkt- und Preispolitik und Vertrieb erwähnt.6. ZukunftsaussichtenBeispiel: Wie könnte die Entwicklung in Ihrer Branche aussehen?Wichtig: Nichts beschönigen. Gezeigt werden sollen Chancen und Risiken und wie mit letzteren umgegangen wird.7. KalkulationenBeispiel: Wie viel Kapital braucht das Unternehmen am Anfang? Liegen genügend Sicherheiten vor?Für Unbedarfte der vielleicht schwierigste Teil. Er umfasst einen Investitionsplan, Kapitalbedarf, Umsatzplanung, Liquiditätsplanung für die kommenden Jahre.Angesichts der Komplexität des Business-Plans macht es Sinn, sich Hilfe von Experten zu holen. Angebote gibt es zahlreiche, zum Teil sind sie kostenfrei. Wie zum Beispiel der Service der IHK, der allerdings nur für zukünftige Mitglieder, also für Gewerbetreibende, unentgeltlich ist. Das gilt für Unternehmen etwa aus den Bereichen Handel, Verkehr oder Tourismus."Wir können nicht in zehn Sitzungen zusammen mit dem Existenzgründer den Business-Plan erstellen. Aber wir beantworten in Beratungsgesprächen gerne konkrete Fragen", fasst Lohmann einen Teil der Beratungsleistung zusammen. Zahlreiche Broschüren, Seminare und Hintergrundinformationen runden das Angebot ab.Auch bei den Städten und Kommunen lohnt es sich, um Hilfe zu fragen. Unter Umständen ist die Unterstützung sogar kostenfrei. In Köln etwa, werden Existenzgründer, die mit dem Schritt in die Selbständigkeit den Weg aus Arbeitslosigkeit oder Sozialhilfebezug suchen, durch die kommunale Stelle "Hilfe zur Selbständigkeit" im Amt für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung unterstützt. Beratungsschwerpunkte sind zum Beispiel die Bereiche "Entwicklung von Unternehmens- und Marketingkonzepten", "Unterstützung bei Investitions-, Rentabilitäts- und Finanzierungsplänen" sowie "Finanzierung und Kalkulation für die Angebots- und Preisgestaltung".Zahlreiche Initiativen laufen zudem auf Landes- und Bundesebene. "Go!" heißt zum Beispiel ein Gründungsnetzwerk des Landes und der Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen. Hier finden sich unter anderem eine Liste regionaler Beratungsstellen sowie Informationen zur Finanzierung und Förderung von Jungunternehmen. Umfangreich ist auch der Service des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie. Auf der Homepage lässt sich etwa ein Businessplan online erstellen.Wichtige Information in diesem Zusammenhang: In manchen Ländern und Kommunen erhalten auch jene Personen eine Förderung, die für ihre Existenzgründung keinen Anspruch auf Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit haben. In Nordrhein-Westfalen etwa wird dies über den Europäischen Strukturfonds finanziert. Die Fördergelder können bei den 30 Arbeitsmarktpolitischen Regionalsekretariaten des Landes beantragt werden. Auch in anderen Bundesländern lohnt deshalb ein Anruf beim Wirtschaftsministerium oder ein Blick auf die entsprechende Homepage.Steht der Businessplan erst einmal, ist der Weg frei für die Überbrückungsgelder. Aber auch andere Fördermittel lassen sich mit einem guten Gründungskonzept an Land ziehen. Besonders aussichtsreiche Konzepte sollten an einem der zahlreichen Gründerwettbewerben teilnehmen. Zum Teil sind sie mit hohen Preisgeldern dotiert. Darüber hinaus bieten die Initiativen häufig bereits Unterstützung und Schulung für die Konzeption eines Unternehmens. Außerdem ermöglichen sie gute Kontakte zu Geschäftspartnern, Business Angels und zukünftigen Kunden.* Allgemeine Informationen rund um den BusinessplanDas BMWI bietet einen umfassenden Überblickhttp://www.bmwi.de/Homepage/Existenzgr%fcnder/existenzgruendung.jspAuch die IHK bietet unter der Rubrik Starthilfe und Unternehmensförderung Informationen rund um das Thema Existenzgründung.http://www.ihk.de/Insgesamt 82 IHKs bieten gewerblichen Gründern rechtliche, steuerliche und versicherungstechnische Informationen. Zu dem Angebot zählen unter anderem Existenzgründerveranstaltungen, Broschüren, Beratungen, Informationen über Fördermittel. Die IHK-Experten überprüfen den Business-Plan auf seine Tragfähigkeit und geben Stellungnahmen für Fördergelder gegenüber öffentlichen Institutionen ab.Kostenfrei ist die Broschüre "Existenzgründung Tipps für den erfolgreichen Unternehmensaufbau". Zu bestellen z. B. unter der E-Mail-Adressemailto:service@koeln.ihk.de."Wie erstelle ich einen Business Plan"?, erklärt die Deutsche Venture Capital Gesellschafthttp://www.deutsche-venture.de/businessplan/* GründerinnenLeicht verständlich geschrieben ist die Zusammenfassung bei Mediella, dem "Online-Magazin für FachFrauen in den Münchener Neuen Medien"http://www.mediella.de/index.html?archiv/08_02/03_verdienen/03_businessplan.htmlEinen Gründerinnen-Special bietet die Deutsche Ausgleichsbankhttp://www.dta.de/dtaportal/Gruenderzentrum/d061Gruenderinnen/d051Gruenderinnen.jsp* Fördergelderhttp://www.dta.de/dtaportal/index.jsphttp://www.kfw.de/DE/* Businessplan-SoftwareWo finden sich Softwareprogramme für Businesspläne?http://www.gruendungskatalog.de/13/202/203/http://www.bmwi-softwarepaket.de/gp/willkommen.php4?aspire_Session=5df33d355bc2334077d84ca8c45de42b* Gründernetzwerk NRWhttp://www.go-online.nrw.de/* GründerwettbewerbeEinen guten Überblick bietet der F.A.Z.-Hochschulanzeiger auf seiner Homepagehttp://www.ahaonline.de/berufseinstieg_und_karriere/start_up/gruenderwettbewerbe/gruenderkalender.jsp* Kommunale Hilfe: Beispiel KölnStadt Köln, Amt für Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung überhttp://www.cologne-business.de* Besondere FördermittelFörderung für Arbeitslose, die für ihre Existenzgründung keinen Anspruch auf Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit haben. Die Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung (GIB) listet die zuständigen Regionalsekretariate in NRW auf.http://www.gib.nrw.de/Bücher:* Der Business-Plan. Professioneller Aufbau und erfolgreiche Präsentation.Von Fred Ludolph, Sabine LichtenbergGebundene Ausgabe - 228 Seiten - EconErscheinungsdatum: März 2001ISBN: 3430162033* Financial Times Managementpraxis: Der Businessplan . Ein Praxisleitfaden für Manager und UnternehmensgründerVon Richard StutelyGebundene Ausgabe - 350 Seiten - Financial Times Prentice HallErscheinungsdatum: 15. November 2001ISBN: 3827270766* So erstellen Sie einen Businessplan.Von Helmut SchoefflingBroschiert - 120 Seiten - Interna AktuellErscheinungsdatum: April 2001ISBN: 3934662307*Businessplan für Dummies. Unternehmensplanung mit ErfolgVon Paul Tiffany, Steven D. PetersonTaschenbuch - 368 Seiten - mitpErscheinungsdatum: 2000Auflage: 2. Aufl.ISBN: 3826629116 *** 2. Weiterbildungspreis: Leuchttürme der Branche *** Job und Weiterbildung unter einen Hut zu bekommen, ist schwer. Intelligente Weiterbildungskonzepte können dabei helfen. Das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) hat Anfang diesen Monats besonders fortschrittliche Konzepte mit dem Weiterbildungs-Innovationspreis ausgezeichnet. Eine Jury von Experten aus allen Abteilungen des BIBB wählte aus 146 eingesendeten Konzepten die besten fünf aus. Die Gewinner sind laut Jury Vorbilder für die ganze Branche.Näheres zu allen Gewinner gibt es unter: http://www.bibb.de/publikat/pm/pm03/pm030403.htmDie C. R. Poensgen Stiftung bietet in Zusammenarbeit mit der Festo AG ab Mai das C-Master Programm an. Nähere Informationen unter: http://www1.dgfp.com/dgfp/data/pages/C.R.Poensgen-Stiftung/Produkte___Dienstleistungen/General_Management_Seminare/MBA/Nähere Informationen zum Online-Kurs "Finanzplanung nach dem Lebensphasenkonzept" unter: http://www.efiport.de/professional/zertifikatskurse/finanzplanung/index.html *** 3. Mittelstand: Immer stärker im Internet vertreten *** Die meisten mittelständischen Firmen nutzen mittlerweile das Internet. Das belegt die Studie "Internet und E-Business im Mittelstand" von impulse und IBM Deutschland. Nur noch jedes fünfzigste Unternehmen ist demnach komplett offline - also ohne Internetanschluss und E-Mail-Zugang.84 Prozent der Unternehmen sind mit einer eigenen Homepage im Netz präsent. Vor zwei Jahren waren es 70 Prozent. Die Bedeutung für Geschäftsabläufe wächst: Rund 40 Prozent der befragten Unternehmen handelt auf digitalem Wege, tauscht Daten mit Partnern und Zulieferern aus oder steuert Prozesse über das Web. 2002 waren es noch 35 Prozent.Für die Zukunft des Internets sind die Geschäftsleute optimistisch: 84 Prozent glauben, dass sich ihre Web-Aktivitäten innerhalb von 24 Monaten rechnen. Schon jetzt registrieren über die Hälfte der Unternehmen, dass sich der Umsatz aufgrund ihrer Online-Präsenz stabilisiert - jede dritte Firma konnte ihn sogar steigern. Als Vorteile nennen die Studienteilnehmer außerdem: kürzere Lieferzeiten für die Kunden (39 Prozent), eine kostengünstigere Zahlungsabwicklung (36 Prozent) und geringere Vertriebskosten (29 Prozent).Weitere Motive für E-Business sind: neue Chancen zu nutzen (79 Prozent) und mit den Wettbewerbern zu konkurrieren (52 Prozent). Ein Viertel der befragten Unternehmen gibt zudem an, dass Kunden die wesentliche Triebkraft hinter den Online-Aktivitäten sind - im Vorjahr rangierte diese Option mit fünf Prozent noch unter "ferner liefen". Auf die Frage, wozu das Internet im Betrieb hauptsächlich genutzt wird, nennen die Befragten E-Mail (98 Prozent), Darstellung der Firma (94 Prozent) und Informationsrecherche (79 Prozent) an vorderster Stelle.Die komplette Studie finden Sie unter http://www.impulse.de/downloads/spe/e-business_2003.pdf. *** 4. Hochschulen: Familienfreundlichkeit wird zertifiziert *** Am achten Juli verleiht Familienministerin Renate Schmidt der Fachhochschule Ludwigshafen und der Universität Trier das Zertifikat "Audit familiengerechte Hochschule". Die Hochschulen führten in den letzten drei Jahren Maßnahmen ein, mit denen Studium und Arbeit mit Familie vereinbar sind.Jetzt wollen die Fachhochschule Hildesheim/Holzheim/Göttingen und die Christian-Albrechts-Universität Kiel nachziehen. Sie haben sich verpflichtet, angemessene Bedingungen für Angestellte und Studenten mit Kind oder pflegebedürftigen Angehörigen zu schaffen. Die geplanten Maßnahmen zeichnete Anfang März die Hertie Stiftung mit dem "Grundzertifikat Audit familiengerechte Hochschule" aus. Mit dem Zertifikat verpflichten sich die Hochschulen, ihre Pläne für die familienfreundlichen Bedingungen in den nächsten drei Jahren umzusetzen.Die Hochschulen hoffen, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, die auf entsprechende Arbeitsbedingungen angewiesen sind. Darüber hinaus erwarten sie die Zahl der Studienabbrecher zu verringern und Studienzeiten verkürzen zu können.Christine Bald, Mitarbeiterin der Stiftung, steht den Hochschulen zur Seite, die Pläne umzusetzen. "Die Kinderbetreuung ist neben dem Job oder der Uni das größte Problem," berichtet Bald. Eine Lösung ist die flexible Kinderbetreuung: Eltern nutzen diese Möglichkeit übergangsweise, wenn zum Beispiel die Tagesmutter ausfällt oder die Kinder in den Schulferien morgens nicht betreut sind. In dieser Zeit kommen die Kinder in einem hochschulinternen Hort unter. Weitere entscheidende Punkte sind die Arbeitszeiten und Beratungsstellen für Familien.Der sogenannte Auditrat - ein Gremium aus Ministerien, Verbänden und Wissenschaftlern - prüft regelmäßig, ob die Hochschulen die vereinbarten Ziele umsetzen.Die Kosten für das Zertifikat belaufen sich auf 1500 Euro. Hochschulen mit Interesse an dem Zertifikat können unter folgender Anschrift Informationsmaterial anfordern:Projekt Audit Familiengerechte Hochschulez. Hd. Christine Bald, Dr. Sybille RahnerUniversität TrierPostfach DM 754286 Trierhttp://www.familiengerechte-hochschule.de

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