In vielen Unternehmen werden die Möglichkeiten neuer Kommunikationsmittel wie Smartphone, Videokonferenzen oder Cloud-Dienste noch kaum genutzt. Das stellt eine Studie des IT-Dienstleisters Citrix fest. Dabei glauben rund 70 Prozent der befragten Mitarbeiter, dass sie mit einer flexibleren Arbeitsweise deutlich produktiver sein könnten. Der Studie zufolge nutzen erst 37 Prozent der Unternehmen Werkzeuge für ein örtlich flexibles Arbeiten.

Besonders die befragten berufstätigen Mütter wünschen sich eine stärkere Verlagerung der Arbeit nach Hause, um Familie und Beruf besser vereinbaren zu können. Insgesamt gaben 62 Prozent der Befragten an, dass sie ihre Arbeit im Prinzip auch an ganz anderen Orten ausführen könnten.

Für 85 Prozent der Befragten ist das Telefon das wichtigste Mittel für die Kommunikation. Das dürfte sich den Erwartungen zufolge jedoch in den kommenden fünf Jahren ändern: 45 Prozent der Befragten erwartet, dass die Zusammenarbeit über Online- und Videokonferenzen per Smartphone erfolgen wird, 40 Prozent schätzen, dass Tablet-Computer für die Kommunikation eine wesentliche Rolle spielen werden.

Für die repräsentative Studie hat das Marktforschungsunternehmen Ipsos im Auftrag des Cloud- und Netzwerkdienstleisters Citrix im März mehr als 1.000 Mitarbeiter aus kleinen und mittelgroßen Unternehmen befragt.