Zur Geburt einen Aufhebungsvertrag – Seite 1

Familie und Berufstätigkeit in Einklang zu bringen, fällt den meisten Eltern noch immer schwer. Es sind vor allem die Frauen, an denen der Großteil der Kinderbetreuung und der Hausarbeit hängen bleibt. Dazu kommen hohe Kitagebühren und unflexible Kitaöffnungszeiten: Den meisten Müttern von kleinen Kindern gelingt es nicht, weiterhin in Vollzeit arbeiten zu gehen. Eltern in Teilzeit, das heißt in Deutschland nach wie vor: Mütter in Teilzeit.

Das belegen auch die Daten des Statistischen Bundesamtes. Von den erwerbstätigen Vätern mit minderjährigen Kindern waren 2012 rund 94 Prozent in Vollzeit beschäftigt – und nur sechs Prozent in Teilzeit. Bei den Müttern arbeitet die Mehrheit in Teilzeit. Nur 31 Prozent der Frauen mit minderjährigen Kindern gingen 2012 einer Vollzeitbeschäftigung nach. Die Begründungen, warum eine Teilzeitbeschäftigung in der Hauptbeschäftigung ausgeübt wird, unterscheiden sich nach Angaben des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung in Deutschland für Frauen und Männer grundlegend: Mit familiären Verpflichtungen (z.B. Betreuung von Kindern oder Pflege von Angehörigen) begründet jede zweite Frau ihre Teilzeitarbeit, aber nicht einmal jeder zehnte Mann. 

Die Teilzeitbeschäftigung wirkt sich langfristig auf die Rente aus. Ein halbes Gehalt bedeutet geringere Einzahlungen und damit natürlich auch geringere Rentenansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Dass Frauen – bedingt durch die Familienplanung – in ihrem Job aussetzen und dass sie häufiger Mini- oder Teilzeitjobs ausüben, ist ein Grund für die weibliche Altersarmut. Problematisch ist zudem, dass es nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz zwar einen Rechtsanspruch auf Verkürzung der Arbeitszeit aus familiären Gründen gibt, aber keinen Anspruch auf Wiederaufstockung auf Vollzeit(-nahe) Beschäftigung. "Was in der Praxis, wenn es keinen Tarifvertrag mit guten Regeln gibt, bedeutet, dass viele Frauen für immer in der Teilzeitfalle feststecken", sagt Karin Schwendler, Bereichsleiterin für Frauen- und Gleichstellungspolitik im Bundesvorstand der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

Und die reduzierte Arbeitszeit bringt häufig noch mehr Probleme mit sich: Teilzeitarbeit bedeutet gerade für Frauen immer noch sehr oft das Karriereende. Denn gezielte Karriereentwicklung für Teilzeitbeschäftigte ist längst nicht in allen Unternehmen Standard und immer noch bekommen gerade Mütter in Teilzeit seltener eine Weiterbildung als kinderlose Vollzeitkräfte. Und so machen viele Mütter die Erfahrung, dass sie mit Mitteilung einer Schwangerschaft an den Arbeitgeber aufs innerbetriebliche Abstellgleis gestellt werden – bis sie von sich aus entnervt die Kündigung einreichen.

Eine Garantie, auf den vor der Babypause angestammten Arbeitsplatz zurückkehren zu können, gibt es ohnehin nicht. Auch dann nicht, wenn der Wunsch auf Teilzeit schriftlich und fristgerecht angemeldet wird. Wie kann das sein? Zwar sind Unternehmen, die mehr als 15 Arbeitnehmer beschäftigen, dazu verpflichtet, Teilzeit einzuräumen. Doch das kostet und erfordert Flexibilität an einer Stelle, an der manche Unternehmen sich keinen Profit versprechen. Ist eine belastbare Vollzeitkraft erwünscht, erscheint es solchen Unternehmen effizienter, die Mitarbeiterin loszuwerden und lieber einen neuen Mitarbeiter in Vollzeit einzustellen. Daher erweisen sich Chefs häufig als sehr erfindungsreich, wenn es darum geht, die reduzierte Arbeitszeit madig zu machen. "Den Frauen wird gedroht, dass sie einen anderen Arbeitsplatz oder eine schlechtere Eingruppierung in Kauf nehmen müssen. Zum Teil wird sogar behauptet, eine Arbeitszeitreduzierung sei schlichtweg nicht möglich", sagt die Gewerkschaftlerin Karin Schwendler. Nicht selten führe das Verhalten der Arbeitgeber dazu, dass viele Mütter einer schlechteren Bezahlung zustimmten, sich beurlauben ließen oder kündigten. 

Die Mobbingstrategien der Arbeitgeber

Um Müttern das Arbeitsleben schwer zu machen, bedarf es wenig: Unter anderem bieten Arbeitgeber ihren Mitarbeiterinnen Jobs an, die nicht ihrer eigentlichen Qualifikation entsprechen oder solche, die zwar formal gleichwertig sind, aber vom Aufgabenfeld her wesentlich unattraktiver. Da werden Arbeitszeiten offeriert, die sich nicht mit der Kinderbetreuung vereinbaren lassen. Meetings, die vor der Babypause gleich nach der Kaffeepause um 10.30 stattfanden, werden plötzlich auf 8 Uhr verlegt. Kaum zu schaffen für jemanden, der sein Kind noch in Ruhe zur Kita oder zur Tagesmutter bringen möchte. Beliebt ist auch, Frauen in Teilzeit nach der Babypause von wichtigen Kommunikationsprozessen auszuschließen, ihnen nur noch belanglose Tätigkeiten zuzumuten, sie nicht mehr ernst zu nehmen. Verstärkt werden diese Prozesse durch ein entsprechendes Betriebsklima, in dem vor allem diejenigen vorankommen, die Präsenz zeigen und die Arbeit über alles andere stellen. Gerade in Unternehmen, die einen starken Wert auf lange Präsenzzeiten legen, wird Frauen unterstellt, dass sie ohnehin bald wieder schwanger würden. Für ver.di liegt es auf der Hand, warum die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Deutschland immer noch ein Lippenbekenntnis ist: "In Deutschland herrscht in den meisten Unternehmen immer noch das Motto: 'Wer am längsten anwesend ist, hat am meisten geleistet'." Diese Präsenzkultur, die nicht wirklich etwas über die Leistung und Qualität der Arbeit aussage, mache es Müttern besonders schwer, Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren. Und so erscheint manchen Arbeitgebern ein Aufhebungsvertrag daher ein passendes Willkommensangebot für Mütter nach der Babypause zu sein, wie folgende Beispiele belegen:

"Mit zwei Kindern traut dir keiner mehr was zu"

"Mein Mann und ich haben uns die Elternzeit bei beiden Kindern geteilt. Ich bin jeweils nach einem halben Jahr wieder eingestiegen und hatte immer Kontakt zu meiner Agentur. Jeder wusste, dass ich wiederkomme und sich an meiner Einstellung zu meiner Arbeit nichts ändern würde. Nur Muttersein – das war nichts für mich. Mein Lebensmodell war immer auf Job und Familie ausgerichtet. Und es funktionierte ja sogar richtig gut. Ich war Teamleiterin mit Personalverantwortung für 30 Leute. Und nach meiner zweiten Mutterschaft wollte ich natürlich da anknüpfen, wo ich ein halbes Jahr zuvor aufgehört hatte. Die Arbeit war Spaß und Leidenschaft.

Eine Woche vor Ende meiner Elternzeit wurde ich zu einem Personalgespräch eingeladen. Der Personalabteilung hatte ich schon lange vorher meinen Wunsch auf Arbeitszeitreduzierung mitgeteilt. Das sei möglich, hieß es. Aber nicht auf 50 Prozent, wegen meiner Leitungsfunktion. Das war mir klar, aber ich war doch flexibel und hätte mich schon arrangiert. Doch dann hieß es: Wegen Umstrukturierung werde man mich auf eine andere Stelle versetzen. De facto war das eine Herabstufung. Natürlich wusste ich, dass die Abteilung umgebaut würde und zum Teil waren das ja meine eigenen Vorschläge. Aber meine Stelle gab es immer noch – nur eben nicht mit mir! Ich hätte heulen können. Eine Begründung hat man mir nicht geliefert. Das ist auch so eine Sache, die an mir nagt. Sie haben ja nicht gesagt: "Jetzt haben Sie zwei Kinder und dann sind Sie nicht mehr so belastbar." Sie lassen deine Selbstzweifel im Raum stehen und du fühlst dich mies. Aber inzwischen erkenne ich, dass es an meiner Mutterrolle liegt, dass meine Karriere hier beendet ist. Mit zwei Kindern traut dir keiner mehr was zu.

Ich hätte nie gedacht, dass mir das passiert. Ich habe immer gerne gearbeitet, ich war so stolz auf meine Position und plötzlich ist alles vorbei. Auf meiner alten Stelle sitzt jetzt ein Mann. Ich beobachte ihn und manchmal bin ich fast versucht, ihm Tipps zu geben. Ich weiß, ich würde es besser machen. Aber es ist nicht gewollt."

Tina F.* (35) war Teamleiterin in einer großen Werbeagentur in München, wurde nach ihrer zweiten Schwangerschaft von ihrer Leitungsfunktion abgezogen und arbeitet nun als einfaches Teammitglied. Sie möchte unerkannt bleiben. 

"Bevor ich schwanger wurde, ging es immer nur bergauf"

"Zum Schluss war ich total isoliert. Auch räumlich. Ich saß ganz allein in einem Großraumbüro. Niemand hat mit mir gesprochen. Das war Mobbing pur, die Hölle. Heute – mit wenigen Jahren Abstand – finde ich es immer noch unfassbar, wie man mit mir umgegangen ist. Auf der einen Seite hast du ein kleines Kind, das so viel Glück bedeutet und Spaß macht. Auf der anderen Seite wird dir dieses Gefühl vermiest. Du fühlst dich bestraft.

Dabei war alles optimal gelaufen. Bevor ich schwanger wurde, ging es immer nur bergauf und ich dachte, wovon reden die Frauen bloß? Ich war sicher, ich bin so gut im Geschäft, dass ich Beruf und Kind problemlos vereinbaren könnte. Die anderen Frauen – und davon war ich überzeugt – hatten es einfach nicht drauf. Damals war ich als Architektin spezialisiert auf Vertragsrecht. Ich war Chefin einer Behörde einer großen Stadt am Rhein. Doch ich wollte mehr. Mehr Karriere auf jeden Fall und das schöne Gefühl des Erfolgs. Also habe ich nicht lange gezögert, als mir ein privater Projektentwickler ein attraktives Angebot unterbreitete. Ich unterschrieb und alles war so, wie es mir vorgestellt hatte. Cooler Job, gutes Geld, Erfolg und Anerkennung.

Dann, mit 35 Jahren, wurde ich schwanger. Inzwischen wusste ich, dass mein Chef mit Müttern, Kindern und Familie nichts, aber auch wirklich gar nichts anfangen konnte. Entsprechend verlief dann auch unser Gespräch. Er reagierte wie persönlich gekränkt. Später habe ich dann ein Jahr Elternzeit angemeldet. Ich wollte schon nach einem halben Jahr in Teilzeit wiederkommen. Wir waren ein kleines Unternehmen und Schwangerschaft und Elternzeit gab es da nicht. Also dachte ich, statt der üblichen 45 Stunden Anwesenheitspflicht biete ich 35 Stunden Teilzeit an. Als mein Sohn dann geboren war, bin ich wieder in die Firma, um die Details zu besprechen. Wieder mit meinem Chef – wieder unter vier Augen, die Personalerin war angeblich beschäftigt – sagte er zu mir: "Wir sind da ganz flexibel, alles kein Problem." Ich habe ihm blind vertraut und ich hatte nichts Schriftliches in der Hand. Das war mein Fehler.

Als ich nach einem halben Jahr zurückkehrte, wusste mein Chef angeblich nichts mehr von dieser Absprache. Mein schriftlicher Antrag wurde abgelehnt. Also nahm ich das ganze Jahr Elternzeit. Am Tag des Wiedereinstiegs in die Firma wurde mir eröffnet, dass ich auf eine volle Stelle gehen müsse. Man sei so ein kleines Unternehmen, dass man mir keine Teilzeit anbieten müsse. Die hatten so viele Nebengesellschaften, dass der Kernbetrieb immer sehr klein blieb, was sehr clever war.

Ich habe mir dann einen Rechtsanwalt genommen. Denn mein Arbeitgeber wollte mich am liebsten loswerden, ohne Abfindung, ohne irgendwas. Doch da war ich zäh. Ich wollte mir dieses letzte bisschen Stolz nicht auch noch nehmen lassen. Also habe ich die volle Stelle angenommen, was für mich eine 60-Stunden-Woche bedeutete. Aber ich hatte nichts mehr zu tun. Ich hatte einen Schreibtisch, einen PC, aber kein einziges Projekt, das über meinen Tisch ging. Stattdessen wurde ich genau beobachtet. Ob ich meine Pausen einhalte, ob ich privat telefoniere. Am Ende bin ich krank geworden. Ich war isoliert, mein Kind habe ich kaum noch gesehen. Nach langen Verhandlungen – auch vor dem Arbeitsgericht – wurde ich freigestellt. Ich habe einen Aufhebungsvertrag unterschrieben und war raus."

Anja K. hat inzwischen ihr zweites Kind bekommen. Sie lebt und arbeitet heute als selbstständige Projektentwicklerin in Nordrhein-Westfalen.

"Und du bist raus, wenn du ein Kind bekommst"

"Die geben sich so familienfreundlich. Es gibt sogar einen Familientag. Es gibt auch eine Kita – aber nur für Mütter, die ihr Kind da Vollzeit unterbringen müssen. Von 7.30 bis 18.30 Uhr siehst du flexible, ausgepowerte Frauen, die nach ihrem 45-Stunden-Job auch noch Super-Mütter sein wollen. Das ist alles ein großer Fake. Ich bin nicht die Einzige, die das erlebt hat. Als Mutter mit einem Teilzeitwunsch bist du abgemeldet.

Ich bin Architektin und habe Ladenbauprojekte betreut. Ich habe immer viel gearbeitet, mich weitergebildet und dachte, dass ich in dem Betrieb alt werden könnte. Dann wurde ich schwanger, habe zwei Jahre Elternzeit angemeldet und nach einem Jahr wollte ich in Teilzeit zurück. Das war mein Plan. Als es dann konkret wurde und ich die Zeiten absprechen wollte, wurde mir gesagt, dass man keine Arbeit für mich habe. Auch nicht in Teilzeit bei 28 Stunden die Woche. Man habe alle Bereiche abgeklopft, aber es gebe einfach keine Verwendung für mich. Man schickte mich weiter in die Elternzeit – also für das zweite Jahr. Dann hieß es wieder: "Sorry, wir haben leider nichts für Sie."

Da war mir klar: Die wollen dich loswerden. Ich kannte den Laden, die einzelnen Abteilungen, und ich wusste genau, wo der Bedarf besteht. Eine Anwältin hat dann für mich die Verhandlungen übernommen. Ich wurde freigestellt. Es sollte auf einen Aufhebungsvertrag hinauslaufen. Doch einen Tag vor Vertragsunterzeichnung haben die mir tatsächlich einen Job angeboten. Der hatte nichts mit meiner Qualifikation zu tun. Ich sollte nun Onlinemarketing machen. Ich habe zugesagt, was blieb mir auch anderes übrig? Die dachten, die schmeißt hin. Kein Wunder. Die haben mich nicht geschult, mein Abteilungseiter sagte grundsätzlich, er habe keine Zeit. In der Zeit, in der er mir etwas erkläre, könne er die Arbeit selbst erledigen. Er sagte: "Sie wissen ja, Sie haben keine Ahnung. Also kann ich auch nichts mit Ihnen anfangen." Das habe ich mir hundertmal angehört.

In der Abteilung waren wir zu viert. Das Klima: mies. Eine Kollegin war häufig krank, ein weiterer Kollege total mit Arbeit zu, dann mein Chef und meine Wenigkeit. Wir hatten ein Riesenprojekt vor der Brust und ich wusste, da kannst du nur scheitern. Ich habe es ausgehalten, gemobbt zu werden. Mein Chef hat mich grundsätzlich ignoriert und die anderen Kollegen befragt, was ich denn den ganzen Tag so tue. Ich bin krank geworden und schließlich hat der Konzern mir eine Abfindung angeboten. Ich kann nur sagen, das war mies. Und so wie es mir ergangen ist, ist es vielen anderen Kolleginnen nach der Elternzeit auch ergangen. Das ist eine Riesensauerei."

Rita B. (44) arbeitete zehn Jahre lang in der deutschen Dependance eines französischen Kosmetikkonzerns in Nordrhein-Westfalen. Heute ist sie Ladenbauerin.

"Aus der Teilzeit heraus kannst du deine Karriere auch vergessen"

"Und du bist raus, wenn du ein Kind bekommst und den Anspruch hast, es nicht ausschließlich fremdbetreuen zu lassen. So ist es mir ergangen. Als ich mit 31 Jahren schwanger wurde, hat mich der Personalchef gefragt, wie ich mir meine Arbeit in Zukunft, also als Mutter und Redakteurin, eigentlich vorstelle. Weniger als 100 Prozent seien nicht vereinbar mit dem Job, mit dem Verlag und überhaupt. Frauen hatten gefälligst nicht schwanger zu werden. Mein Arbeitgeber, also der Verlag, war keine kleine Klitsche. Im Gegenteil. "Wir" waren Marktführer mit zig Redaktionen in einem großen Landkreis mit 700.000 Einwohnern in Nordrhein-Westfalen.

Als mein Sohn schließlich geboren wurde, musste ich kündigen. Um dann später für einen Spottpreis als Pauschalistin wieder dort zu arbeiten. Meine männlichen Kollegen hatten das Problem nie. Deren Frauen kriegten Kinder und sie gingen einfach weiter arbeiten. Als ob nichts geschehen wäre. Wenn mich einer fragt, wo die familienfreundlichen Unternehmen heute sind, dann kann ich darauf keine Antwort geben. Die Frauen nehmen, was sie kriegen können. Gerade im Journalismus ist es doch häufig so, dass bis zu einem gewissen Alter alles möglich erscheint. Doch kurz bevor du dran wärst mit der Beförderung, kriegst du ein Kind – und dann bist du raus. So oder so. Aus der Teilzeit heraus kannst du deine Karriere auch vergessen.

Viele meiner Kolleginnen sind genau wie ich vor die Wahl gestellt worden: ganze Stelle oder gar nichts. Was ist das für eine Alternative? Das hat doch nichts mit Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu tun. Ich musste gehen und arbeite seitdem als freie Journalistin. Ich verdiene deutlich weniger als fest angestellte Redakteure. Ich hatte keine andere Wahl und es gab auch keine Unterstützung aus dem Kollegenkreis."

Sabine B. arbeitet als freie Journalistin für Tageszeitungen in Nordrhein-Westfalen. "Richtig" Geld verdient sie mit Marketingtexten.

*Name von der Redaktion geändert