Ein erfolgreich abgeschlossenes Studium ist eine Garantie für ein hohes Einstiegsgehalt – meistens. Doch es gibt Ausnahmen. In manchen Branchen kommt es vor, dass Akademiker beim Berufseinstieg weniger verdienen als ihre Kollegen, die eine Ausbildung gemacht haben. So erhält ein Architekt nach dem Abschluss seines Studiums nur rund 33.000 Euro, ein Verputzer dagegen kann sich nach einer abgeschlossenen Ausbildung über einen Jahresverdienst von gut 44.000 Euro freuen. Das ergaben Erhebungen der beiden Vergleichsportale lohnspiegel.de und gehalt.de.

Auch in der Hotelbranche lohnt sich ein Studium finanziell kaum. Wer Hotellerie studiert, träumt oft von einem Job als Manager. Doch davon sind Absolventen nach dem abgeschlossenen Studium noch weit entfernt. Die Berufsanfänger arbeiten meist als Rezeptionisten, deren Jahresverdienst liegt bei rund 27.000 Euro. Zum Vergleich: Der Durchschnittsverdienst lag 2015 nach Angaben des Statistischen Bundesamts bei 32.600 Euro und beinhaltet schließlich auch das Gehalt aller nicht-studierter Arbeitnehmer. Testen Sie im Quiz, wie gut Sie sich mit Einstiegsgehältern auskennen.

Andere Studiengänge verheißen dagegen höhere Löhne für Berufsanfänger. Wer etwa Medizin, Jura oder eine Ingenieurswissenschaft studiert, bekommt schon beim Einstieg in die Arbeitswelt mehr als 60.000 Euro brutto jährlich. Aber auch für die Gering-Verdiener unter den Akademikern gibt es Hoffnung. In vielen Branchen steigen die Gehälter nach einigen Jahren Berufserfahrung deutlich an.