Grund Nummer 5: Man erwartet von anderen, dass sie einen glücklich machen. Wer vom Partner, der Familie oder Freunden erwartet, dass sie für das persönliche Glück zuständig sind, der macht sich nicht nur abhängig von anderen – das Risiko ist auch groß, enttäuscht zu werden, wenn diese Dritten andere Prioritäten setzen.

Grund Nummer 6: Man fürchtet die Enttäuschung und strebt daher gar nicht erst nach Glück. In der Erwartung, sowieso nicht gewinnen zu können, versuchen viele Menschen erst gar nicht, ihres eigen Glückes Schmied zu werden. Ob Partnersuche oder Suche nach dem Traumjob – wer gar nichts erst wagt, kann zwar auch nicht verlieren. Aber er schließt eben auch im Vorfeld schon ein paar Chancen aus.

Grund Nummer 7: Sich mit Pessimisten umgeben. Unzufriedenheit wird psychologischen Untersuchungen zufolge häufig noch von außen verstärkt. Wer sich viel mit negativ denkenden Menschen umgibt, wird sich also seltener über auch positive Nachrichten freuen. Denn wenn das direkte Umfeld sofort daran etwas Schlechtes sieht oder mögliche Sorgen und Zweifel aufwirft, fällt der positive Blick umso schwieriger.

Auf die eigene Leistung vertrauen

Grund Nummer 8: zu glauben, dass Glück und Zufriedenheit der natürliche Zustand seien. Glücklich sein zu können und sich zufrieden zu fühlen, sind innerliche Zustände – und sie sind leicht vergänglich. Das merkt man spätestens, wenn das Schicksal wirklich zuschlägt und man sich ernsthafte Sorgen um die eigene Gesundheit, um Freunde und Angehörige machen muss – oder einen geliebten Menschen verliert. Aber auch Menschen in Trauer können sich zufrieden fühlen. Man sollte aber nicht davon ausgehen, dass dies der natürliche Zustand ist, denn dann kann man diesen auch nicht wertschätzen.

Grund Nummer 9: anzunehmen, dass auf etwas Gutes immer etwas Schlechtes passieren wird. Manche vermeintlich Schicksalsgläubige gehen fest davon aus, dass sich Gutes und Schlechtes abwechselt – und sie verfallen daher in Zweifel und Sorge, sobald ihnen etwas Gutes passiert. Weil sie befürchten, dass ihnen als nächstes etwas Schlechtes widerfahren könnte, sind sie nicht in der Lage ihr Glück zu genießen. Das mindert aber nur die Lebensqualität.

Grund Nummer 10: seine eigene Leistung nicht wertzuschätzen. Wer seine Erfolge immer nur äußeren Faktoren wie dem Zufall oder Glück zuschreibt, der spricht sich nicht nur selbst die Kompetenz ab. Er ignoriert auch die eigene Leistung. Glücklich macht, seine eigene Arbeit wertzuschätzen – dann kann man auch gelassener auf Herausforderungen blicken, weiß man doch, was man schon geleistet und gemeistert hat.