Versicherungsschutz

Ferienjobbende Schüler sind über das Unternehmen ihres Arbeitgebers unfallversichert. Verletzt sich ein Schüler während der Arbeitszeit oder auf dem Weg zur Arbeitsstätte, kommt die Versicherung für die Schäden auf. Der Versicherungsschutz ist unabhängig von Art und Dauer des Beschäftigungsverhältnisses und der Höhe des Entgelts.

Steuern und Sozialabgaben

In aller Regel benötigen Schüler auch für einen kurzfristigen Ferienjob eine Lohnsteuerkarte. Wer einen Minijob ausübt, also monatlich nicht mehr als 400 Euro verdient, muss keine Steuern oder Sozialabgaben zahlen. Wer dagegen mehr als 400 Euro verdient, ist steuerpflichtig. Fällig werden Lohn- und Kirchensteuer, sowie der Solidaritätszuschlag. Die Steuern kann sich der jobbende Schüler aber am Ende des Jahres über die Lohnsteuererklärung vom Finanzamt zurückholen.

Sparen können sich Schüler auch die Sozialabgaben. Kurzfristige Arbeitsverhältnisse sind für den Schüler grundsätzlich sozialversicherungsfrei, sofern sie 50 Tage im Jahr oder zwei Monate am Stück nicht überschreiten.