Um sich emotional mit dem Unternehmen verbunden zu fühlen, müssen Mitarbeiter vielmehr das Gefühl haben, dass:

  • sie das tun, was sie am besten können.
  • sie von ihren direkten Vorgesetzten als Mensch gesehen werden.
  • sie für ihre Arbeit Anerkennung erhalten.
  • ihre Ziele mit denen des Unternehmens übereinstimmen.
  • sie sich weiterentwickeln können und ihre Fortschritte auch vom Chef gesehen werden.
  • sich auch die Kollegen für die Qualität engagieren.
  • ihre Meinung zählt.

Eine übertriebene Mitarbeiterbindung wirkt in den meisten Fällen allerdings auch negativ.

Das "Wir-Gefühl" einer speziellen Mitarbeitergruppe führt in der Regel zu Seilschaften und übertriebener Loyalität. Dann werden häufig Missstände unter den Teppich gekehrt, und neue Mitarbeiter finden schwer Zugang zu solchen Netzwerken. Neue Ideen haben es schwer, sie werden nur unter großer Anstrengung eingeführt und umgesetzt.

Um eine Beziehung zu Mitarbeitern aufbauen zu können , müssen Führungskräfte den Einzelnen in den Mittelpunkt stellen und die Führung nach seinen Bedürfnissen und Fähigkeiten ausrichten.

Dabei sollten sie sich aber nicht als Außenstehende sehen, die von oben lenken und vorgeben, vorschreiben oder bevormunden. Ihr Ziel sollte sein, eine Unternehmenskultur zu schaffen, die die individuelle Entfaltung, die Selbstverantwortung sowie die Eigeninitiative der Mitarbeiter fördert.