Es ist kein Witz: Bei der NSA ist derzeit die Leitung der Pressestelle vakant, die US-Behörde hat die Stelle ausgeschrieben. Das Jahresgehalt liegt bei 175.000 Dollar. Infrage kommen für diese Tätigkeit nur US-Bürger – wir wollten trotzdem wissen, wie sich unsere Leser auf so einen Job bewerben würden.

Auf Facebook fragten wir die Nutzer, wie ein Bewerbungsgespräch wohl ablaufen könnte und wen unsere Leser als geeignete Kandidaten empfehlen würden. Hier die schönsten Rückmeldungen.

Jessica Große-Wortmann fragt sich als erstes, warum für einen Job beim US-Geheimdienst überhaupt ein Vorstellungsgespräch nötig sei. "Die wissen doch, wer ich bin. Es würde demnach reichen, ein simples 'Ja, ich will den Job' ins Telefon zu hauchen. Nummer ist egal, die NSA ist in jeder Leitung", schreibt sie.

Christian Dreisbach geht davon aus, dass eine Bewerbung bei der NSA grundsätzlich andersherum funktionieren müsste und sich der Geheimdienst bei den geeigneten Kandidaten vorstellt. Frei nach dem Motto: "Die Überprüfung Ihrer Daten hat ergeben, dass Sie hervorragend für das Amt des NSA-Pressesprechers geeignet sind. Aus den Daten geht hervor, dass Sie bereits genügend Erfahrung im Bereich der Worthülsen, Taschenspielertricks und als Illusionist aufweisen können. Des Weiteren sind Sie kreativ, teamfähig, belastbar und ... äh... kreativ. Sie sind aufgefordert, bei uns vorstellig zu werden."

Ronald Pofalla als neuer Sprecher des US-Geheimdienst?

Dennis Basaldella stellt sich das Antwortschreiben folgendermaßen vor: "Wir danken Ihnen für Ihre Bewerbung. Wir wussten aber schon, dass sie kommen würde, denn wir haben Ihren PC gescannt."

Und wem würden unsere Leser den Job als NSA-Pressesprecher zutrauen? Im Gespräch sind der frühere CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla, aber auch BER-Chef Hartmut Mehdorn, Berlins Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit, TV-Moderator Thomas Gottschalk und Bart Simpson finden unsere Leser qualifiziert. Ebenso wie Edward Snowden.

Einige Nutzer könnten sich die Arbeit auch selbst vorstellen. André Hiddel sagt dazu: "Leute anlügen und mich beleidigen lassen... Ich nehme den Job!" Auch Lars Gerulat findet die Tätigkeit interessant. "Für 175.000 Dollar im Jahr täglich mehrmals zu sagen: 'Kein Kommentar.' (Krisenkommunikation in Perfektion), klingt eigentlich ganz chillig."