Die Aussichten für den Arbeitsmarkt bessern sich mit dem Ende der Rezession in Deutschland. Nach dem am Dienstag veröffentlichten Arbeitsmarktbarometer der Zeitarbeitsfirma Manpower wollen im vierten Quartal 83 Prozent der Unternehmen ihren Personalbestand halten und sieben Prozent wieder einstellen. Im Vergleich zum Vorquartal verbesserte sich der Beschäftigungsausblick netto um einen Prozentpunkt.

Die Tendenz zeige vor allem nach oben in den Wirtschaftsbereichen Finanzen und Immobilien, Energie, Verkehr sowie bei der öffentlichen Hand. Nur die Industrie blicke pessimistisch in die Zukunft, dort wollen die Unternehmen laut Studie weiter Stellen abbauen. Regional sei die Stimmung in Berlin am besten, am Bankenstandort Frankfurt am schlechtesten.

Für die Manpower-Umfrage werden in Deutschland regelmäßig mehr als 1000 Arbeitgeber nach ihrer Personalplanung für das kommende Quartal befragt. Damit gilt das international erhobene Barometer als ein Frühindikator für die künftige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Für das dritte Quartal hatte Manpower noch einen negativen Trend vermeldet. Damals wollten sich mehr Firmen von Mitarbeitern trennen (elf Prozent) als neue einstellen (neun Prozent).