Wider die Schnelligkeit: Stephan Kipke hat sich dem digitalen Fortschritt in der Fotografie ganz bewusst entzogen. Der Hamburger Künstler hat sich eine Camera Obscura gebaut. Geduld und gutes Timing sind entscheidend bei der Entstehung seiner Fotografien. Seine Lochkamera, die er sich aus einer Keksdose gebastelt hat, besitzt keine optische Linse, sondern ein winzig kleines Loch, durch das die Lichtstrahlen gebündelt werden. Im Inneren der Keksdose wird so ein optisches Abbild der Motive erzeugt und auf fotoempfindlichem Papier festgehalten.