Die Fotografin Irina Ruppert ist in Kasachstan geboren. Sie war sieben Jahre alt, als sie mit der Familie nach Deutschland kam. Nun, als erwachsene Frau, zieht es Ruppert immer wieder Richtung Osten. Mit der Kamera erforscht sie das östliche Europa, Russland, Kasachstan und die Karpaten. Die Fotos in ihrem Bildband Rodina zeigen Motive aus ihren frühen Kinderjahren – ihr Blick ist unverklärt und frei von Sentimentalität. Die Bilder beschreiben einen Ort, der eher emotional als geografisch zu finden ist: die Heimat, die in der Erinnerung erhalten bleibt.