Der Hauptpreis der Sony World Photography Awards 2015 ging an den amerikanischen Fotografen John Moore. Moore begab sich 2014 mit seiner Kamera ins Epizentrum der Ebola-Epidemie. Seine Bilder sehen den vielen tragischen Schicksalen ins Gesicht, ohne sie auszustellen. Prämiert wurde aber nicht nur Leid, sondern auch Skurriles: wie etwa bolivianische Frauen, die sich sonntags regelmäßig zu einer Art Ringkampf treffen. Oder intime Zimmer, in denen sich rumänische Häftlinge mit ihren Frauen treffen dürfen.