"Sexuelle Gewalt gibt es in allen Schichten" – Seite 1

ZEIT ONLINE: Frau Romahn, Sie arbeiten beim Kölner Verein Zartbitter, der Opfer sexuellen Missbrauchs berät und Präventionsmaßnahmen erarbeitet. Inwiefern haben die Übergriffe in der Silvesternacht vor dem Kölner Hauptbahnhof und die nachfolgenden Diskussionen Ihre Arbeit beeinflusst?

Esther Romahn: Wir sind in einer schwierigen Lage. Seit fast 30 Jahren versuchen wir von Zartbitter e.V. wie auch die Frauenberatungsstellen, der Notruf und die Frauenhäuser, für dieses Thema Aufmerksamkeit zu schaffen. Trotzdem scheint es immer noch nicht im öffentlichen Bewusstsein zu sein. Wenn es zu Übergriffen kommt wie an Silvester, dann ist das Thema in aller Munde. In der Regel ist dann aber auch vier Wochen später das Interesse erloschen. Das hat für mich eine ähnliche Qualität wie in aktuellen Fällen von Kindesentführung oder Sexualdelikten mit Kindstötung, die stets einen Hype in den Medien auslösen. Da Köln eine Medienstadt ist, haben wir viele Anfragen von Journalist*innen zu dem speziellen Vorfall, allerdings nur selten zu unserer täglichen Arbeit.

ZEIT ONLINE: Das ist sicherlich frustrierend.

Romahn: Es wird kaum darüber berichtet, wie häufig Mädchen und Jungen sexuelle Gewalt erleben, oder dass wir nur ein unzureichendes Hilfsangebot für kindliche und jugendliche Opfer sexueller Gewalt haben und die Kölner Frauenhäuser stets überfüllt sind. Das scheint die Öffentlichkeit nicht zu interessieren. Wen wundert es da, dass auch kaum jemand zur Kenntnis nimmt, dass Zartbitter nach drei Jahrzehnten engagierter Arbeit bis jetzt nur zu etwa 50 Prozent öffentlich finanziert ist. Das haben wir im Herbst wieder schmerzhaft zu spüren bekommen: Aufgrund der Flüchtlingsproblematik bekamen wir kaum Spenden, und Teile unserer Arbeit waren existenziell gefährdet.

ZEIT ONLINE: Wann kommt die neue Oberbürgermeisterin Henriette Reker bei Ihnen vorbei, als Zeichen der Unterstützung Ihrer Arbeit?

Romahn: Ich glaube, die ist noch mit anderem beschäftigt. Aber es wäre schön, wenn sie käme.

ZEIT ONLINE: Henriette Rekers Empfehlung in einer Pressekonferenz an Frauen und Mädchen, eine Armlänge Abstand zwischen sich und Fremden zu halten, ist ja im Prinzip das Gegenteil von dem, wofür Sie stehen.

Romahn: Das war sehr unglücklich, denn das verschiebt natürlich die Verantwortung hin zu den Opfern, hin zu den Betroffenen und nicht zu denen, die die Übergriffe oder die Gewalt ausüben. Aber sie hat sich inzwischen entschuldigt.

ZEIT ONLINE: Hat sich aus Ihrer Sicht die politische und gesellschaftliche Debatte über Gewalt gegen Frauen und Kinder in den vergangenen Jahrzehnten verändert?

Romahn: Was sich verändert hat, ist die Diskussion über sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen. Einfach dadurch, dass mehr Fälle publik wurden. Sicherlich war auch entscheidend, dass sich männliche Betroffene aus Eliteschulen zu Wort meldeten. Ihre Berichte fanden plötzlich auch in Kreisen Beachtung, die sexuelle Gewalt zuvor bagatellisiert hatten. Die Debatte ist offener geworden. Aber ich glaube auch, dass es einfacher ist, Missbrauch an kleinen Kindern zu verurteilen, als sich einzugestehen, wie viele Jugendliche und auch erwachsene Frauen sexuelle Gewalt erleben – insbesondere in Form häuslicher Gewalt. Erwachsene Frauen finden nach Vergewaltigungen in der Partnerschaft bisher viel zu wenig Unterstützung in ihrem sozialen Umfeld.

ZEIT ONLINE: Sie haben auf Ihrer Internetseite auf die Gefahr hingewiesen, dass Rechtsextreme solche Gruppen, die sich mit Missbrauch auseinandersetzen, unterwandern. Sie würden sie als Forum nutzen, um die Wiedereinführung der Todesstrafe für Kinderschänder zu fordern.

Romahn: Es gibt immer wieder Gruppen, die mit dem Thema Missbrauch versuchen, Stimmung zu machen. Die gleiche Gefahr sehe ich jetzt nach den sexuellen Übergriffen am Silvesterabend. Dass nämlich Gewalt, die allem Anschein nach von Migranten verübt wurde, von der rechten Szene im Sinne einer rassistischen Fremdenfeindlichkeit instrumentalisiert wird.

ZEIT ONLINE: Die feministische Bloggerin Antje Schrupp, die sich zu den Ereignissen auf Stern.de geäußert hat, war danach reichlich niedergeschlagen, weil sich nach ihrer Meinung das Narrativ "schwarzer Mann vergewaltigt weiße Frau" nicht nur in den Kommentaren, sondern auch in den Artikeln anderer Zeitungen durchgesetzt hat. Man denke nur an die Titelseite des Focus, die sämtliche rassistische Stereotype bediente.

Romahn: Die Gefahr ist groß, dass es einen Rechtsruck gibt. Dabei gab und gibt es weltweit in allen Kulturen Angriffe auf Frauen und Kinder, es gibt weltweit sexualisierte Gewalt. Und es gibt Zahlen dazu. Die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) hat eine Analyse herausgegeben, die besagt, dass 32 Prozent der Frauen seit ihrem 15. Lebensjahr körperliche und sexuelle Gewalt erfahren haben. Das entspricht 62 Millionen Frauen in Europa. Es gibt inzwischen Untersuchungen zum Thema körperliche, psychische und sexuelle Gewalt, herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie sind erschütternd genug, um politische Entscheidungen für einen Ausbau der Präventionsangebote und Hilfen für die Betroffenen zu begründen.

"Flüchtlingseinrichtungen haben keine funktionierenden Schutzkonzepte"

ZEIT ONLINE: Ich glaube, fast jede von uns kann diese Geschichten erzählen, wie es unter dem Hashtag "#aufschrei" vor drei Jahren ja auch geschah. Es ging da nicht nur um Dirndl und anzügliche Bemerkungen älterer Männer, wie jetzt oft zur Herabsetzung der dort beschriebenen Erlebnisse angeführt wird.

Romahn: Insofern sehe ich die aktuelle Debatte als eine Chance, das große Ausmaß sexueller Gewalt in öffentlichen Räumen nochmals zu benennen. Sexuelle Gewalt gibt es in allen Schichten, betroffen sind alle Altersgruppen: Mädchen, Frauen und Seniorinnen. In die Beratung zu Zartbitter kommen viele Mädchen, die von Übergriffen in der Bahn oder in der Diskothek berichten. Es gibt – was so gut wie nie thematisiert wird – auch sexuelle Gewalt gegen Jungen. Wenn es zwischen oder in Gruppen von Jugendlichen zu Auseinandersetzungen kommt, ist sexualisierte Gewalt immer auch ein Mittel, um andere Jungen zu demütigen. Jungen haben bis heute nicht in ihrem Kopf, dass ihnen das passieren kann. Deswegen sprechen sie noch weniger über sexuelle Gewalterfahrungen. Mädchen tauschen sich häufiger darüber aus, was passieren kann. Sie wissen häufig, wo es Beratungsstellen gibt bzw. wie sie eine finden können.

ZEIT ONLINE: Sie bieten auch Kurse speziell für Jungen an.

Romahn: Ja, dort können sich Jungen regelmäßig damit auseinandersetzen, dass sexuelle Übergriffe niemals eine "witzige" Form der Sexualität sind, sondern immer Gewalt. Sie ist zudem eine Machtdemonstration: Der sexuell übergriffige Täter schüchtert das Opfer durch körperliche oder sich aus seiner Rolle oder der Situation ergebende Überlegenheit ein.

ZEIT ONLINE: Alice Schwarzer hat in der Emma davon gesprochen, dass die jungen Männer vom Hauptbahnhof Produkt einer falschen Toleranz sind, die nicht auf eine Integration dieser Menschen bestand. Wie sehen Sie das als Expertin?

Romahn: Das extreme Maß der Gewalt am Kölner Hauptbahnhof lässt sich nicht auf eine Ursache reduzieren. Da spielen sicherlich viele Faktoren eine Rolle. Die Formen der Gewalt kennen wir allerdings auch aus anderen Situationen und auch von deutschen Männern. Ein besonders hohes Risiko sexueller Gewalthandlungen von Gruppen besteht bei Anlässen, in denen Männer Alkoholkonsum als Ausrede für einen vermeintlichen Kontrollverlust angeben und sich gegenseitig in ihrem übergriffigen Verhalten verstärken. An Zartbitter wenden sich immer wieder Mädchen und junge Frauen, die von einer Männergruppe "angetanzt" und begrapscht wurden – zum Beispiel in Diskotheken oder auch im Karneval. Es ist eine Form der Verdrängung der alltäglichen Gewalt gegen Mädchen und Frauen im öffentlichen Raum, wenn die Gewalt am Silvesterabend jetzt ausschließlich im Zusammenhang mit Männern mit Migrationshintergrund diskutiert wird.

ZEIT ONLINE: Nur lässt sich ein gewisser Zusammenhang wohl nicht abstreiten.

Romahn: Man muss sorgfältig analysieren, inwieweit biografische Vorerfahrungen und die aktuelle Lebenssituation junger Migranten ebenso eine Ursache für die massiven Gewalthandlungen waren. Bis heute haben Flüchtlingseinrichtungen keine funktionierenden Schutzkonzepte, die ein klares Regelwerk des grenzachtenden Umgangs in unserer Gesellschaft vermitteln und zugleich auch den Flüchtlingen Schutz anbieten. Aus der langen Dauer der Bearbeitung der Asylanträge und aus einer völlig unzureichenden personellen und räumlichen Ausstattung der Unterkünfte ergibt sich ein deutlich erhöhtes Risiko, dass Spannungen sich in Gewalthandlungen innerhalb und außerhalb der Flüchtlingsunterkünfte entladen.

ZEIT ONLINE: Was muss in den Unterkünften unternommen werden?

Romahn: Zartbitter weist seit Wochen darauf hin: Schutzkonzepte in Gemeinschaftsunterkünften für Flüchtlinge sind einer der grundlegenden Schritte zur Integration. Es braucht nicht nur Maßnahmen zur Verbesserung der Situation von Frauen und Kindern, sondern auch von männlichen Jugendlichen. Da sind Länder und Kommunen gefordert. 

ZEIT ONLINE: Zu den Ereignissen in Köln soll auch die Überforderung der Polizei beigetragen haben.

Romahn: Eine neue Qualität der Ereignisse am Kölner Hauptbahnhof ist sicherlich, dass die Täter wenig Angst hatten, gefasst zu werden. Das ist gefährlich, denn wenn Gewalt nicht gestoppt wird und darauf keine klaren Konsequenzen folgen, nimmt das Ausmaß anschließend häufig noch zu.

ZEIT ONLINE: Könnte man es unter dem Begriff Machokultur fassen?

Romahn: Das macht wieder die Männer an sich zu den Bösen. Es geht eigentlich darum, dass wir eine hierarchische Gesellschaft haben, in der Macht ungleich verteilt ist. Es trifft immer diejenigen, die weniger Macht, weniger Ressourcen oder weniger Möglichkeiten haben. Es ist in Deutschland heute noch so, dass Frauen letztlich weniger Ressourcen haben als Männer. Die Frauenhäuser haben die Erfahrung gemacht, dass Frauen jahrelang in Gewaltbeziehungen geblieben sind, weil sie ökonomisch abhängig waren. Oder zumindest dachten, sie seien ökonomisch abhängig.

"Wir müssen sexualisierte Gewalt sichtbar und zum Thema machen"

ZEIT ONLINE: Sie arbeiten gerade an dem Modellprojekt "Sichere Orte schaffen". Da geht es auch um Schutz in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Romahn: Ja, wir entwickeln gemeinsam mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen ein Konzept gegen sexuelle Grenzverletzungen in Institutionen. Jugendliche und junge Erwachsenen geben an, dass sie im öffentlichen Raum sehr viele Übergriffe erleben, zum Beispiel in der Disco oder in Bussen und Bahnen. Viele junge Frauen und Mädchen beschreiben, dass ihre Mobilität immer wieder durch den Gedanken eingeschränkt wird, dass "etwas passieren kann". Sie erzählen, dass sie auch heute noch nicht das Gefühl haben, sich draußen unbeobachtet bewegen zu können. Die Teilnehmerinnen der Workshops berichteten von sexuellen Belästigungen in Bussen und Straßenbahnen: Männer nutzen zum Beispiel die Nähe und Enge aus und reiben sich an jungen Frauen oder fassen ihnen von hinten in den Schritt. Es gibt in Bussen und Bahnen zwar Aufkleber, die das Essen und Trinken verbieten, nicht aber sexuelle Belästigung. Junge Frauen fordern entsprechende Aufkleber. Davon erhoffen sie sich, dass andere Fahrgäste mehr Zivilcourage zeigen und aktiv einschreiten, wenn sie einen Übergriff beobachten.

ZEIT ONLINE: Wenden sich auch jugendliche Geflüchtete an Sie?

Romahn: Ich glaube, die jetzigen Flüchtlinge sind im Moment noch mit anderen Themen beschäftigt. Zartbitter kooperiert jedoch mit Beratungsstellen und Unterkünften für Flüchtlinge. Wir werden für die hauptamtlichen Mitarbeiter*innen Fachberatungen anbieten – sowohl hinsichtlich ihrer Arbeit mit geflüchteten Mädchen und Jungen und deren Familien als auch der eigenen Psychohygiene.

ZEIT ONLINE: In großen Flüchtlingsunterkünften, wie jetzt in den Notunterkünften, ist die Frage der Privat- oder Intimsphäre ja immer eine wichtige, weil es sie meistens nicht gibt. Dort sind Frauen und Mädchen oft nicht sicher. Das war vor 26 Jahren nicht anders, als junge geflüchtete Ostdeutsche versucht haben, aus den Notunterkünften herauszukommen, weil sie sexuell belästigt wurden.

Romahn: Da haben Sie recht. Was bei dem Problem der Flüchtlingsunterkünfte aber oft vergessen wird, ist die sexualisierte Gewalt gegen junge heranwachsende Männer, die oft gemeinsam mit Männern untergebracht sind und zum Beispiel keine eigenen Duschzeiten haben. Zartbitter hat Mindeststandards für Gemeinschaftsunterkünfte und die Broschüre Flüchtlingskinder haben Rechte publiziert. Die leicht verständlichen Bilder der Broschüre informieren Kinder über ihre Rechte: Jedes Mädchen und jeder Junge hat das Recht, ungestört zu duschen und aufs Klo zu gehen. Jedes Kind hat das Recht, Spaß zu haben … Die Mädchen und Jungen sollen wissen, dass es Schutzräume und Ansprechpartner*innen für sie gibt.

ZEIT ONLINE: Spielt es eine Rolle, aus welcher Kultur jemand in Ihre Beratung kommt – also ob es eine Kultur ist, in der die Rechte für Frauen und Mädchen beschränkt sind, oder eine, wo sie vor dem Gesetz den Männern gleichgestellt sind?

Romahn: Ein Unterschied besteht sicherlich darin, dass Mädchen und Frauen in sehr unterschiedlichem Maße über ihre Rechte und Möglichkeiten der Hilfe informiert sind. Viele Frauen mit türkischem Migrationshintergrund glauben zum Beispiel, dass in Deutschland Frauen schon immer rechtlich gleichgestellt waren. Sie können sich nicht vorstellen, dass auch in Deutschland die Rolle der Frau sich in den letzten Jahrzehnten sehr verändert hat.

ZEIT ONLINE: Hat der anhaltend hohe Konsum von Pornografie im Netz durch Jugendliche Auswirkungen auf das Thema sexualisierte Gewalt?

Romahn: Unsere Beratung wird sehr von der rasanten Entwicklung in der medialen Welt bestimmt. In sehr vielen Fällen, die bei Zartbitter gemeldet werden, wurden Mädchen und Jungen pornografisch ausgebeutet: Entweder wurden sie mit (kinder-)pornografischem Material im Netz konfrontiert oder aber sie verschickten im Netz Nacktbilder von sich selbst bzw. entkleiden sich auf Bitte einer anderen Person vor der Webcam. Als Antwort auf das große Ausmaß der pornografischen Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen beschäftigt sich Zartbitter in diesem Jahr mit dem Recht am eigenen Bild. Wir wollen auch mit Eltern und pädagogischen Fachkräften über ihren Umgang mit Kinderbildern ins Gespräch kommen. Eine unserer Forderungen ist zum Beispiel: Keine Kinderfotos ins Netz!

ZEIT ONLINE: Arbeiten Sie in Köln auch mit der Polizei zusammen, beraten Sie zum Beispiel Polizisten?

Romahn: Die Kooperation zwischen der Polizei und Zartbitter war früher sehr viel intensiver. In den konkreten Einzelfällen gibt es jedoch mit den sehr kompetenten Kriminalbeamt*innen der Kölner Polizei eine gute Kooperation, wenn wir zum Beispiel betroffene Mädchen und Jungen und ihre Angehörigen zur polizeilichen Vernehmung begleiten.

ZEIT ONLINE: Können Sie abschätzen, ob solche Debatten wie die jetzt geführte Ihrer Arbeit mehr schaden als nützen?

Romahn: Ich hoffe, auch die jetzige Debatte bringt uns einen nächsten Schritt voran. Leider hat sich nach dem Skandal von 2010 um die Missbrauchsfälle in der Kirche und an der Odenwaldschule kaum etwas verbessert. Viel Medienwirbel, viele politische Debatten und wenig konkrete Ergebnisse. Es ist kaum vorstellbar, aber die Beratungsarbeit von Zartbitter Köln wird heute vom Land NRW trotz steigender Personal- und Sachkosten mit einem geringeren Betrag bezuschusst als vor 15 Jahren zur Jahrtausendwende. Das ist bei der ohnehin sehr belastenden Arbeit oftmals niederschmetternd. Rückblickend auf 30 Jahre Tätigkeit in diesem Bereich sehe ich dennoch einen entscheidenden Fortschritt: Betroffenen wird heute früher geglaubt.