Die vielleicht merkwürdigste und letztlich aber logischste Frage, die man sich nach der Lektüre einer wirklich sehr umfangreichen Biografie über einen Unternehmensgründer stellen kann, ist die, ob man ihn gerne als Chef haben würde. Wobei im Fall von Elon Musk die Frage besser so gestellt wäre: Ob man es aushielte, aushalten wollen würde, für diesen Typen zu arbeiten.

Um dem Vielfirmeninhaber Musk dann bei der Verwirklichung seiner Ideen zu helfen, von der manche seiner Unternehmen gar nicht mehr so weit entfernt scheinen: den Verbrennermotor bei Autos endgültig abzuschaffen und autonomes Fahren zur Serienreife zu bringen (Tesla), der Solarenergiegewinnung weiter zum Durchbruch zu verhelfen (Tesla Energy, ehedem SolarCity), die Weltraumraketentechnologie zu revolutionieren (SpaceX), für den Fortbestand der Menschheit ungefährliche künstliche Intelligenz zu entwickeln (xAI), Stadtverkehr komplett unter die Erde zu verlegen (The Boring Company), Menschen mit Maschinen zu vernetzen (Neuralink), freundliche humanoide Roboter zu bauen (Nebenprojekt bei Tesla). Fernziel: die Menschheit zur "multiplanetaren Zivilisation" zu machen, unter anderem per Marsbesiedlung. Aktuelles Nahziel, und dabei läuft es nun wirklich nicht gut: X, formerly known as Twitter, nicht nur als funktionierende Plattform für freie Rede erhalten, sondern zu einer Art Alles-App entwickeln.