Seit Mitte der neunziger Jahre plante James Cameron (Titanic, Alien 2, Terminator) sein Opus Magnus Avatar, doch fehlten ihm für die Umsetzung seiner Vision die technischen Möglichkeiten. Dank neuer CGI- und 3D-Entwicklungen hatte das Warten vergangenes Jahr ein Ende: "Avatar" kam in die Kinos und wurde zum erfolgreichsten Film aller Zeiten. Rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft erscheint der Film auf Blu-ray Disc mit etlichen Extras.

ZEIT ONLINE: Während Avatar auf Blu-ray erscheint, fragen sich Ihre Fans: Wie steht es mit einer Fortsetzung der Saga?

James Cameron: Wir werden Teil 2 und Teil 3 in einem Schwung drehen. Um den Erwartungen zu entsprechen, müssen wir die Technik noch verbessern, denn schließlich legen wir die Messlatte wieder ein wenig höher. Insofern wird es wohl noch einige Jahre dauern, bis sie ins Kino kommen.

ZEIT ONLINE: Werden Sie nach Pandora zurückkehren?

Cameron: Auf jeden Fall!

ZEIT ONLINE: Sie bauen gerade auch ein U-Boot, mit dem Sie in noch nicht erschlossene Tiefen tauchen können. Werden Sie das Filmmaterial dieser Expedition in einer der Fortsetzungen benutzen?

Cameron: Mir ist völlig egal, ob es davon wirklich Filmmaterial geben wird. Ich will einfach nur sehen, was es da unten so gibt. (lacht) Wer hat schon die Möglichkeit, in knapp 11.000 Metern Tiefe zu tauchen?

ZEIT ONLINE: Sigourney Weaver hat vor kurzem gesagt, dass sie bei einer Fortsetzung eventuell wieder mit von der Partie wäre. Stimmt es also, dass ihre Figur im ersten Teil nicht gestorben ist?

Cameron: Niemand stirbt in einem Science-Fiction Film. (lacht) Ob die Figur überlebt, hängt vor allem von Sigourneys Agent ab.

ZEIT ONLINE: Avatar wurde zum erfolgreichsten Film aller Zeiten. Erinnern Sie sich daran, als Sie zum ersten Mal das fertige Ergebnis gesehen haben?