Die Komödie American Hustle und das Weltraum-Abenteuer Gravity sind mit je zehn Nominierungen Spitzenreiter im Rennen um die diesjährigen Oscars. Beide sind unter anderem in den Kategorien Bester Film und Beste Regie nominiert, wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am Donnerstag bekannt gab.  Zum Kreis der Favoriten zählt auch das Sklavendrama 12 Years a Slave mit neun Nominierungen, darunter auch als Bester Film.  

Weiter nominiert als bester Film sind Dallas Buyers Club, Captain Phillips, Philomena, Her, The Wolf of Wall Street und Nebraska.

Deutschlands Hollywood-Hoffnung Daniel Brühl hat in diesem Jahr keine Chance auf einen Oscar. Der 35-Jährige gehört nicht zu den fünf Nominierten für den Preis als bester Nebendarsteller. Brühl hatte am Sonntag auch schon den Golden Globe verpasst. Nominiert wurden in dieser Kategorie Barkhad Abdi (Captain Phillips), Bradley Cooper (American Hustle), Jonah Hill (The Wolf of Wall Street), Jared Leto (Dallas Buyers Club) und Michael Fassbender (12 Years a Slave).     

Das deutsche Stasi-Drama Zwei Leben hat es ebenfalls nicht in die Oscar-Endrunde geschafft. Der Film von Regisseur Georg Maas war einer von neun Anwärtern in der Sparte Bester nicht englischsprachiger Film. Nominiert wurden Die Jagd (Dänemark), La Grande Bellezza – Die große Schönheit (Italien), The Grandmaster (Hongkong), Omar (Palästina), The Broken Circle Breakdown (Belgien) und The Missing Picture (Kambodscha). 

Als beste männliche Hauptdarsteller sind neben Chiwetel Ejiofor (12 Years a Slave) auch Christian Bale (American Hustle), Bruce Dern (Nebraska), Leonardo Di Caprio (The Wolf of Wall Street) und Matthew McConaughey (Dallas Buyers Club) nominiert. 

Die Entscheidung bei den Kolleginnen fällt zwischen Amy Adams (American Hustle), Judi Dench (Philomena), Cate Blanchett (Blue Jasmine), Meryl Streep (August: Osage County) und Sandra Bullock (Gravity).

Die Oscars werden am 2. März in Hollywood verliehen. Eine vollständige Liste der Nominierten finden Sie hier.