Wim Wenders' Film Das Salz der Erde ist mit dem César für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet worden. Die Hommage an den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado ist ebenfalls für einen Oscar nominiert. Die Preise wurden im Pariser Théâtre du Châtelet vergeben.

Der große Gewinner des Abends war das Drama Timbuktu. Der Film des mauretanischen Regisseurs Abderrahmane Sissako wurde mit sieben Preisen ausgezeichnet, darunter für den besten Film, die beste Regie und das beste Originaldrehbuch. In dem Film wird die Geschichte der Oasenstadt Timbuktu erzählt, die nach und nach von Dschihadisten kontrolliert wird.

Als bester Schauspieler wurde der 25-jährige Franzose Pierre Niney ausgezeichnet. Er spielte in dem Film Yves Saint Laurent den 2008 verstorbenen Modeschöpfer. Den Preis für die beste Schauspielerin erhielt die Französin Adèle Haenel für ihre Rolle in dem Film Les Combattants.

Die Ehrentrophäe nahm Sean Penn entgegen. Er schätze das französische Kino, sagte Penn. Zahlreichen Schauspielern und Schauspielerinnen habe es geholfen, ihren Traum zu verwirklichen. Der Preis wurde ihm von Marion Cortillard überreicht.