Der Schauspieler Jon Hamm ist bei den Emmy Awards als bester Hauptdarsteller für seine Rolle in der Serie Mad Men ausgezeichnet worden. Zuvor war er bereits 15 Mal für den wichtigsten Fernsehpreis nominiert gewesen, ohne ihn je erhalten zu haben. Hamm zeigte sich in seiner Rede bescheiden. Es sei "unmöglich, mit all diesen außergewöhnlichen Gentlemen genannt zu werden", sagte er mit Blick auf die ebenfalls nominierten Schauspieler.  

Die diesjährige Preisverleihung war die letzte Chance, für Mad Men ausgezeichnet zu werden: Die Serie um eine Werbeagentur im New York der sechziger Jahre war im Mai in den USA nach sieben Staffeln zu Ende gegangen.

Als beste Drama-Schauspielerin wurde Viola Davis für ihre Rolle in der ABC-Serie How to Get Away with Murder ausgezeichnet. Sie ist die erste Schwarze, die mit dem Preis bedacht wurde. "Das einzige, was farbige Frauen von allen anderen trennt, sind Gelegenheiten", sagte Davis in ihrer Dankesrede. "Man kann keinen Emmy für Rollen gewinnen, die es einfach nicht gibt."

Zur besten Comedy-Serie wurde die Polit-Satire Veep des Kabelsenders HBO gekürt, in der es um eine US-Vizepräsidentin geht. Hauptdarstellerin Julia Louis-Dreyfus bekam zudem den Emmy als beste Komödien-Hauptdarstellerin.

Bester Komödien-Hauptdarsteller wurde Jeffrey Tambor mit seiner Rolle als Transsexuelle in der Amazon-Serie Transparent. Er widmete seinen Emmy allen Transsexuellen. "Danke für Eure Geduld. Danke für Euren Mut. Danke für Eure Geschichten", sagte der Schauspieler. Auch Tranparent-Regisseurin Jill Soloway bekam einen Emmy. Ihr eigener Vater hatte sie zur der Serie inspiriert.

In der Kategorie "Beste Dramaserie" wurde Game of Thrones ausgezeichnet. Die HBO-Serie war in 24 Kategorien nominiert und gewann insgesamt zwölfmal. Von der Serie sind bislang fünf Staffeln gezeigt worden. Seitdem war sie für 83 Emmys nominiert.