Die Messung der TV-Einschaltquoten ändert sich zu Beginn des kommenden Jahres. Künftig werden alle deutschsprachigen Haushalte erfasst. Das teilte die Arbeitsgemeinschaft Fernsehforschung (AGF) mit.

Bislang wurden neben den Haushalten mit deutscher Nationalität lediglich die Haushalte von in Deutschland lebenden EU-Bürgern berücksichtigt. Künftig wird somit beispielsweise auch das Fernsehverhalten von türkischen Bürgern in der Statistik auftauchen.

Die Gesamtzahl der Personen, die nun im Panel der GfK-Fernsehforschung abgebildet werden, steigt damit von knapp 72,4 Millionen auf gut 75 Millionen Menschen. Überdurchschnittlich wächst die Zahl der Kinder, die um 12,8 Prozent steigt, geringer repräsentiert sind ältere Menschen.

Die Messung der Zuschauerzahlen erfolgt in etwa 5.000 Haushalten. Sie ist vor allem für private TV-Anbieter wichtig, die auf Werbeeinnahmen angewiesen sind.