In jedem Tatort gibt es eine Geschichte hinter der Geschichte. Sie wird erzählt von den Einzelheiten, die man meist übersieht: von Einrichtungsgegenständen, Kleidungsstücken, Kunstwerken an der Wand. Selbst wenn das Publikum sich später kaum an sie erinnern kann, sind es diese Details, die dem jeweiligen Film seinen Charakter und seine Farbe verleihen. Diese Objekte stellen wir in unserer Kartengeschichte Kriminelle Elemente vor. In der Tatort-Folge Die Rückkehr des stillen Gastes ging es um einen Serienmörder, der schon einmal sein Unwesen getrieben hat. Lange war er wie vom Erdboden verschluckt. Doch dann malt eine Frau, die kurz zuvor verwirrt aus einer Kühltruhe gestiegen ist, im Polizeipräsidium sein Gesicht an die Wand. Kommissarin Sarah Brandt wirkt daraufhin, als habe sie einen Geist gesehen. Und so unrecht hat sie damit gar nicht.

© ARD
Kriminelle Elemente

Kriminelle Elemente

Der "Tatort" Kiel in sechs Geister-Erscheinungen

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Borowski hatte schon einmal mit dem "stillen Gast" zu tun, einem Serienmörder, der wie ein Geist in den Wohnungen seiner Opfer herumschleicht. Wenn also Dielen knarren oder Türen klappen, ist es möglicherweise doch nicht der Wind, sondern...

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© Screenshot NDR
...dieser freundliche Serienkiller, gespielt von Lars Eidinger.

...dieser freundliche Serienkiller, gespielt von Lars Eidinger.

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Allerdings entfalten Geister ihre ganze Wirkung erst, wenn sie eine rätselhafte Gestalt annehmen. Borowski zum Beispiel schwor, in seiner Wohnung einen Geist gesehen zu haben. Er sei 55 Jahre alt, ständig auf der Suche und sehe ungefähr so aus:

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