1981 trat Götz George als Tatort-Kommissar Horst Schimanski in die deutschen Wohnzimmer. Vielmehr polterte er hinein, in engem T-Shirt und mit ungeschliffenem Ruhrpott-Slang, und entrümpelte das Krimiformat. Schon damals hatte er eine Karriere hinter sich, hatte neben Romy Schneider debütiert und in Karl-May-Filmen mitgewirkt. Der junge deutsche Film hingegen ignorierte ihn. Erst später zeigte sich, wie stark sein Wirken mit Nachkriegsdeutschland verbunden war. Wir zeigen Stationen seiner Karriere.