Eigentlich alles wie immer: Ein neuer Film von Ulrich Seidl erscheint und feiert seine Weltpremiere auf einem großen Festival. Nachdem Rimini im Frühjahr auf der Berlinale lief, sollte Sparta am vergangenen Freitag in Toronto uraufgeführt werden. Weil der österreichische Regisseur nach Recherchen des Spiegel aber rumänische Kinder beim Dreh ausgenutzt haben soll, wurde Sparta aus dem Programm genommen. Eine gerade erschienene Recherche der österreichischen Wochenzeitung Falter stützt und erweitert die Vorwürfe gegenüber Seidl.