Seit fast 20 Jahren bringt der Berliner Comiczeichner und Komiker FiL, bürgerlich Philip Tägert, die Befindlichkeit der oft verschrieenen Hauptstadtbewohner auf den Punkt."Didi & Stulle", die beiden zentralen Protagonisten in FiLs Werk, sind einfache, schnoddrige Jungs von der Straße mit Berliner Schnauze, großem Herz und dem Hang zu kruder Philosophie.  

Die Comics von FiL sind zugleich brachial und warmherzig und schaffen mühelos den Spagat zwischen rüden Zoten, hintersinnigem Humor und absurden Fantastereien. Sie erscheinen regelmäßig im Berliner Stadtmagazin"Zitty" , sowie in der Wochenzeitung "Jungle World" . Gerade ist mit "Didi & Stulle: Im Auftrag der Kanzlerin" ein neuer Sammelband mit FiLs Comics erschienen.

Für ZEIT ONLINE  beantwortete FiL einige Fragen – in Form von Zeichnungen.

ZEIT ONLINE: Didi und Stulle, die beiden Hauptprotagonisten Ihrer Comics, waren früher raue Typen von der Straße, deren Interesse vor allem Alkohol, Sex und Raufereien galt. Heute bewegen sie sich im Dunstkreis von Angela Merkel. Sind Didi und Stulle erwachsen geworden?

© FiL


ZEIT ONLINE: Ihre unflätigen, zotigen Comics haben Ihnen viele Fans, aber auch viele Vorwürfe eingebracht. Welche Kritik hat Ihnen am meisten zugesetzt?

© Fil