Eine wundersame, süße Maske fesselte den Blick – wären da nicht diese Spaghetti. Und Häute. Und die Pommes. Was der Hamburger Künstler Dirk Meinzer erschafft, das irritiert. Denn es lebt, irgendwie. Seine Bilder widmen Federn, Zangen, Schwänze um zu Augen, Nasen, Mündern wilder Masken. Ein "ästhetischer Begegnungsprozess mit dem körperlich Anderen", nennt es ein Kritiker. Seine Kunst will uns verleiten, im Bekannten das Fremde zu erkennen. Wir zeigen Bilder aus seinem neuen Band Seufzen II (Textem Verlag).