Jitka Hanzlová war 24 Jahre alt, als sie aus der Tschechoslowakei emigrierte. In Deutschland lebte sie, abgeschnitten von Familie und Sprache, "wie auf einem Bein". Erst acht Jahre später – 1990 – konnte sie wieder in die Heimat reisen. Ihr Exil in Deutschland sei prägend für ihr Werk gewesen, sagte Hanzlová, und dennoch fehle ihr der Bezug zu dem, was in dieser Zeit entstand: Weil sie selbst ohne vollständige Identität war. Ihr Œu­v­re ist bis zum 2. September 2012 in der Fundación Mapfre Madrid zu sehen. Der Katalog erschien bei Kehrer.