Meist liegt ein Nebelschleier über Tim Eitels Bildern. Dahinter herrscht fotografische Klarheit, Konzentration aufs Wesentliche, auf das Objekt, das aus der Isolation heraus spricht. Stets sind es Bearbeitungen von Szenen, die der Künstler im Stillen tatsächlich beobachtet hat. Als Vertreter der Neuen Leipziger Schule sind Eitel und seine charakteristische, ruhige Bildsprache weit über deutsche Grenzen hinaus bekannt. Bis zum 25. August sind seine Werke nun erstmals in einer Einzelausstellung in Österreich, im Wiener Essl Museum, zu sehen.