Statt zum Pinsel griffen sie zu Nägeln oder Lichtmaschinen, sie kritzelten auf Metalldrähte und ließen Aluminiumblätter im Licht flattern. Das Düsseldorfer Künstlerkollektiv ZERO, gegründet von Heinz Mack und Otto Piene, experimentierte nach dem Zweiten Weltkrieg mit neuen künstlerischen Ausdrucksformen, um so ihrer Forderung nach einer künstlerischen "Stunde Null" gerecht zu werden. Der Martin-Gropius-Bau widmet nun 40 internationalen und deutschen Künstlern aus dem Umfeld des Kollektivs eine Ausstellung.