Kaum ein Fotograf dokumentiert so konsequent die Folgen des Kolonialismus und Kapitalismus wie der Südafrikaner Pieter Hugo. In seinen Bilderserien widmet er sich den Rändern der Weltgesellschaft. Er blickt auf diejenigen, die im Globalisierungsmüll hausen, die sich in schlimmster Armut nach westlichem Wohlstand sehnen, die längst zerschellten Träumen nachjagen. Das Kunstmuseum Wolfsburg zeigt bis zum 23. Juli die erste Werkschau in Deutschland. Wir zeigen eine Auswahl der Bilder. Hier besprechen wir die Ausstellung.