Christie's - Skulptur von Jeff Koons versteigert Jeff Koons' Skulptur "Rabbit" ist bei Christie's für 91 Millionen Dollar und damit zu einem Rekordpreis verkauft worden. Bei seiner Entstehung 1986 war das Werk umstritten. © Foto: Seth Wenig/AP/dpa

Eine Hasenskulptur des US-Künstlers Jeff Koons hat bei einer Auktion in New York einen Preisrekord für das Werk eines lebenden Künstlers erzielt. Die Figur Rabbit aus dem Jahr 1986 erzielte beim Auktionshaus Christie's 91,1 Millionen Dollar (rund 81 Millionen Euro). Den Zuschlag erhielt nach Informationen der New York Times der Kunsthändler Robert E. Mnuchin, Vater des US-Finanzministers Steven Mnuchin.

Mit der aktuellen Versteigerung löst Koons den Rekord des britischen Malers David Hockney ab. Dessen Werk Portrait of an Artist (Pool with Two Figures) war vor einem halben Jahr, ebenfalls bei Christie's, für 90,3 Millionen Dollar versteigert worden. Das 1972 entstandene Acrylgemälde zeigt zwei Männer – einen von ihnen schwimmend im Pool, den anderen am Beckenrand stehend. Zuvor war Koons selbst der Rekordhalter gewesen: Seine Skulptur Balloon Dog hatte 2013 bei Christie's 58,4 Millionen Dollar erzielt.

Die rund einen Meter hohe Stahlskulptur Rabbit ist eines der bekanntesten Werke des US-Künstlers und wurde von Christie's vorab auf 80 Millionen Dollar geschätzt. Sie stammt aus der Sammlung des 2017 verstorbenen US-Verlegers Samuel Irving Newhouse. Ihm gehörte das Verlagshaus Condé Nast, das die Zeitschriften Vanity Fair, Vogue und den New Yorker herausgibt.