Caroline Rosales ist Redakteurin der Funke Mediengruppe und Autorin der ZEIT-ONLINE-Kolumne "10 nach 8". Über ihr Leben als alleinerziehende Mutter zweier Kinder hat sie das Buch "Single Mom" (Rowohlt Verlag) geschrieben, aus dem wir diesen Auszug vorab veröffentlichen.


Ich stand an das Fensterbrett unserer neuen kleinen Küche gelehnt. Die Sonne schien, es waren 24 Grad, ein schöner Juli-Tag. Das Fenster stand weit offen. Unten warf gerade jemand Flaschen in die Glasmülltonne. Eine nach der anderen. Ein ganz neuer Sound in meinem Alltag, der schön nach dem Achtziger-Jahre-Deutschland meiner Kindheit klang. In der linken Hand hielt ich eine große Tasse Milchkaffee, in der anderen den Rest des Marmeladenbrotes meiner Tochter. Mit meiner nicht vorhandenen dritten Hand, aber offiziell der Kaffeetassen-Hand, las ich schon mal die aktuellen Meldungen des Tages, um später einigermaßen vorbereitet in der Redaktion aufzuschlagen.

Woran erkennt man eine alleinerziehende berufstätige Mutter? Richtig, sie ernährt sich eigentlich von nichts anderem als von den Essensresten ihrer Kinder, plant diese als tägliche Nahrungsquelle gleich mit ein. Brotkrusten zum Beispiel sind – wie alle Eltern wissen – der natürliche Feind des Kleinkindes. Ich habe über die vergangenen vier Jahre sicher über 500 Brotkrusten gegessen, die meine Kleinen liebevoll übereinander gestapelt auf ihrem Brotteller morgens für mich hinterließen. Von den matschigen Cornflakes in Milch, dem Haferschleim mit Honig und den angebissenen Äpfeln oder Bananen ganz zu schweigen.

Caroline Rosales, geboren 1982 in Bonn, arbeitet als Redakteurin der Funke Mediengruppe. Zudem ist sie Autorin von zwei Sachbüchern. Im Jahr 2012 gründete sie das Blog Stadtlandmama.de, das bis heute zu den größten Elternblogs in Deutschland zählt. Sie lebt mit ihren zwei Kindern in Berlin und ist Gastautorin von "10 nach 8". © privat

Die Kinder, die nie etwas aufessen, passen gut zur gestressten Generation von Eltern. Und das, obwohl wir in der Schule noch gelernt haben, alles aufzuessen, weil die Kinder in Afrika Hunger leiden. Heutzutage sind Kinder für solche Sätze viel zu abgeschmackt.

"Und jetzt? Sollen wir ihnen jetzt meinen Brokkoli schicken?", hat mein Sohn einmal gefragt.

"Nein, du kleiner Besserwisser, aber es geht um Respekt und ein altruistisches Weltbild im Allgemeinen", habe ich gesagt. Dann ist ihm auch nichts mehr eingefallen.

Besserwisserei von naseweisen Kindern begegne ich gerne mal mit altersbedingter, intellektueller Überlegenheit. Maxime mag das. Das merke ich an der Art, wie er dann seine Augen verdreht und dabei lächelt. Oder ich sage: "Gott sieht alles." Meine Kinder sind katholisch getauft und gehen recht regelmäßig zum Kinderchor der Kirche. Gott zieht daher immer bei den beiden.

Ich hatte mir vorgenommen, meine Leichtigkeit nicht zu verlieren, meinen Humor, aber die Aufgabe war wirklich gerade sehr schwer. Nicht nur mussten die Kinder und ich jetzt diese Wohnung unser Zuhause nennen, ich war auch in der Pflicht, mich in meinem neuen Leben zurechtzufinden. Seit gerade mal acht Wochen arbeitete ich wieder in einer Redaktion. Vier Wochen vor dem Umzug hatte ich begonnen. Aber auch da musste ich mich erst wieder einfinden. Ob mir mein Superwoman-Kostüm als Redakteurin wirklich noch passte? Gerade kniff es noch etwas, aber ich trug es langsam ein. Die Routine zu entwickeln, 30 E-Mails am Tag zu beantworten, auf alle Fragen in den Konferenzen vorbereitet zu sein, einen großen Artikel die Woche zu schreiben – das ging mir alles nicht so leicht von der Hand wie noch vor vier Jahren. Die leeren langen Gänge in der Redaktion, die vielen Glaswände, die Wände aus Zement, der große Produktionsraum mit seinen grauen Säulen: Sie bereiteten mir noch Platzangst. Ich hatte das Gefühl, sie könnten einfach auf mich fallen und mich zerdrücken.

Wo war mein Selbstbewusstsein geblieben, meine Sicherheit, dass ich nach zehn Jahren Redaktionserfahrung trotz langer Pause etwas auf dem Kasten hatte? Ein Beruf ist wie Fahrradfahren. Den verlernt man doch nicht. Aber jetzt war ich auf einmal nicht mehr alleine mit dem Job. Bevor ich zur Arbeit ging, musste ich meine Kinder morgens wegbringen, beten, dass alles gut läuft, und während des Arbeitstages hoffen, dass nicht ein Anruf vom Kindergarten kam, weil eines der beiden plötzlich einen heißen Kopf hatte.

Ich bin immer auf das Verständnis anderer angewiesen

Ich habe als Single Mom keine Fallback-Option, keine 24-Stunden-Nanny als Vertretung und auch keinen Mann, der zumindest ab und zu mal einspringen könnte. In unserer Leistungsgesellschaft bedeuten Kinder für Frauen wie mich, Verwundbarkeit zu zeigen. Ich bin immer auf das Verständnis anderer angewiesen. Verständnis dafür, dass ich "früher" gehe, obwohl ich mir nicht einmal eine Mittagspause gegönnt und stattdessen ein Sandwich am Tisch gegessen habe. Verständnis von den Erziehern im Kindergarten, dass der große Zeiger zehn Minuten hinter der Vier steht, wenn ich zum Abholen komme und die Stühle schon hochgestellt sind. Und Verständnis von meinen Kindern, dass nicht Mama, sondern Oma oder die Babysitterin ihnen ein paar Mal die Woche den Gute-Nacht-Kuss gibt.

Ein schneller Blick auf die Uhr – zehn nach sieben – alles noch in der Zeit. Um nicht morgens schon einen Magenwanddurchbruch zu bekommen, hatte ich mir meine Klamotten abends rausgelegt. Die gebügelte Bluse, die marineblaue Anzughose, die schwarzen Ballerinas.

"Wie ein Feuerwehrmann", hatte Lila schon richtig kommentiert, als sie meine Klamotten abends in richtiger Reihenfolge auf einem Stuhl neben meinem Bett drapiert sah. Wie erbärmlich, dachte ich kurz. Bevor ich Kinder hatte, habe ich mir oft am Abend vor einer  Party mein Outfit zurechtgelegt – oder zumindest zurechtgedacht. Seit ein paar Wochen war jetzt das Büro das Highlight. Es war die einzige Möglichkeit, mal das Haus in Richtung große weite Welt zu verlassen und ein bisschen Smalltalk zu halten.

Noch drei Schlucke Milchkaffee, dann war es Zeit, ein wenig Zug in die Sache zu bringen. Um acht Uhr mussten Maxime und Lila im Kindergarten sein, um neun Uhr sollte ich spätestens im Büro eintreffen.

Ich war wirklich aufgeregt, mein Magen rumorte. Jetzt sollte der richtige Stress beginnen. Die freien Tage nach dem Umzug waren schnell vergangen. Spielen, Blödeln, Kinder durchkitzeln, um ihnen die neue Situation ein wenig schmackhafter zu machen. Ein paar Umzugskisten auspacken, ein paar Regale aufbauen, zu Abend essen, baden, die Haare waschen – natürlich mit Taucherbrille, sonst kommt Schaum in die Augen. Allein das füllte den Tag schon komplett aus, und ließ mich mit Rückenschmerzen und müden Knochen ins Bett fallen. Und da hatte der Alltag, der zwischen Job und Mutterschaft rotierte, noch nicht mal begonnen.

Den ganzen Tag an einem komplett anderen Ort als die Kinder zu sein, die Konzentration auf eine völlig andere Sache, das war für mich vor allem am Anfang unheimlich schwierig. Das Herz hofft, dass zu Hause alles okay ist; das schlechte Gewissen zieht man dabei wie einen störrischen Esel hinter sich her. Eigentlich ist das alles nicht auszuhalten, aber als berufstätige Mutter macht man das trotzdem mit. Aus wirtschaftlicher Notwendigkeit und in meinem Fall auch aus dem Unwillen, alle meine beruflichen Träume aufgeben zu müssen.

Oft frage ich mich, warum die Arbeitswelt vor dieser Doppelbelastung von Frauen die Augen verschließt. Oder warum Chefs volle Leistung von ihren Mitarbeiterinnen fordern, obwohl sie wissen, dass diese Kinder haben. Oder warum sie niemals annehmen, dass auch die Väter in Elternzeit gehen könnten.

Das Nachbarland Frankreich ist da wesentlich frauenfreundlicher organisiert, wenn dort natürlich auch nicht immer alles rosig ist. Meine Cousine Clara ist zum Beispiel eine typische Französin. Sie ist so alt wie ich und Lehrerin in Lille. Als ihre kleine Tochter Alice zwei Monate alt war, brachte sie die Kleine und ein paar Fläschchen abgepumpte Milch fünf Mal die Woche um sieben Uhr morgens zur Tagesmutter, ging in die Schule und holte Alice um zwei Uhr nachmittags wieder ab. Für sie war das völlig normal, schließlich machten und machen es alle ihre Freundinnen dort ebenso.

Die Kosten für Tagesmutter und Krippen werden in der Regel von den Kommunen in Frankreich komplett übernommen. Und auch wenn ich weiß, dass es keiner Mutter leichtfällt, ihr Baby nach wenigen Wochen abzugeben, und dass auch jede für sich entscheiden sollte, wie sie es machen möchte, finde ich es dennoch beneidenswert, in einer Gesellschaft zu leben, in der es für Frauen zumindest die staatlich zugesicherte Option gibt, nach zwei Monaten wieder arbeiten gehen zu können.

Meine Generation kann auf den Mentalitätswechsel nicht mehr warten

Die Konsequenz aus lückenhaften Betreuungsmöglichkeiten wie hierzulande ist nämlich, dass viele Frauen im Vollbesitz ihrer geistigen Fähigkeiten mindestens ein Jahr lang zu Hause oder auf Spielplätzen ihre Elternzeit absitzen. Einige von ihnen würden gerne wieder früher arbeiten gehen, aber das ist nahezu unmöglich. Denn obwohl die Elternzeit von bis zu zwei Jahren in Deutschland internationale Spitze ist und vor allem Müttern die Zeit gibt, zumindest ein ganzes Jahr bei 65 Prozent Gehalt für ihr Baby da zu sein, ist sie auch eine Einbahnstraße. Der Haken ist, dass nur sehr wenige Kitas Betreuungsplätze für Babys unter einem Jahr anbieten, weil diese oft eine Eins-zu-Eins-Betreuung erfordern und Erzieher und Kita-Plätze bekanntlich knapp sind. Ein paar Einrichtungen, die Betreuung ab fünf Monaten anbieten, habe ich nach Maxis Geburt abtelefoniert. Einen Platz habe ich dort nicht bekommen.

"Sie haben bessere Chancen, wenn Sie Ihr Kind ab seinem ersten Geburtstag bringen", sagte mir einmal die Leiterin einer Kita beim Rundgang durch die Einrichtung.

"Und wie viele Plätze vergeben Sie in diesem Jahr?", fragte ich zurück.

"Gar keine", antwortete sie und zuckte mit den Schultern. "Wir sind nur verpflichtet, Bewerber einzuladen."

Ich folgte ihr weiter durch den Gang mit den selbst gemalten Bildern an den Wänden und bekam den Mund nicht mehr zu. Das war sie also, die Betreuungsrealität im Deutschland des 21. Jahrhunderts.

Meine Generation kann auf den Mentalitätswechsel in der deutschen Arbeitswelt nicht mehr warten. In der Zwischenzeit können wir aber wenigstens eines tun, Single Moms oder Verheiratete – hin oder her: Uns weniger schlechtes Gewissen aufladen und gut gelaunt arbeiten gehen. Nicht ständig den eigenen Lebensentwurf infrage stellen und vor anderen rechtfertigen. Unsere Kinder erziehen, ohne ständig an uns zu zweifeln. Sie morgens fröhlich in den Kindergarten bringen und dabei nicht grübeln, ob das wirklich das Beste für sie ist.

Berufstätige Mütter – ob alleinerziehend oder nicht – genießen bei Kindergartenfesten, Partys unter Bekannten oder ganz allgemein im öffentlichen Leben die Beliebtheitswerte einer Hillary Clinton kurz nach der verlorenen Wahl. Vielen sind wir suspekt. Wo sind deine Kinder, fragt man mich, wenn man mir am Wochenende abends in einem Restaurant begegnet. Wie kannst du das mit der Arbeit vereinbaren, fragt man mich, wenn ich mit selbstgebackenem Kuchen auf dem Kindergartenfest stehe.

Der ganze Stress, das Gehetze ist schlimm genug, aber die ständigen kritischen Blicke der anderen geben einem den Rest. Freundlich verpackte Schuldzuweisungen und natürlich immer nur konstruktiv gemeinte Kritik lauern in völlig unerwarteten Alltagssituationen. Hier ein paar Auszüge aus dem Bouquet des Bullshit-Bingos einer Alleinerziehenden:

Dein Kind ist aggressiv und malt mit vier Jahren noch deutlich über den Rand? Kein Wunder, die Mama arbeitet ja und hat keine Zeit, nachmittags zu basteln.

Dein Kind hat mit vier Jahren noch kein Hobby neben dem Kindergarten? Ja, wie soll es die Mama nach dem Kindergarten denn auch zum Fußball fahren, die ist ja im Büro.

Du hast neben Gummistiefeln, Regenhose, Wechselsachen, Spielzeug für den Spielzeugtag, den 4,50 Euro für die Bastelkasse, das Tonpapier für die Herbst-Igel vergessen? Ach ja, du bist ist ja alleinerziehend.

Du kannst heute Abend nicht zum internen Meeting kommen? Hättest du jetzt einen Freund, könnte der ja aufpassen.

Dein Sohn kann mit fünf Jahren noch nicht schwimmen? Ach stimmt. Du musst mit beiden Kindern alleine Urlaub machen. Ja, dann ist das schwer.

Ich verstehe die Gemeinheiten unter Eltern in der Vereinbarkeitsfrage nicht. Statt Frauen zu helfen, die für ihr wirtschaftliches Auskommen arbeiten und dabei noch Kinder großziehen, bekommen diese fiese Spitzen zu hören oder unnötige Hürden in den Weg gestellt.

Kritik geht schneller von der Hand, als eine helfende Hand anzubieten.

Insbesondere Mütter leiden an Dauererschöpfung

Kinder machen uns verwundbar. Und nichts ist deshalb leichter, als auf eine berufstätige Mutter einzuhacken, weil man nicht weiß, wohin man mit seinem Mitleid soll. Es ist einfacher, jemanden zu marginalisieren und kleinzuhalten, als das Problem zu sehen. Und das Problem in Sachen Vereinbarkeit von Kindern und Beruf ist in Deutschland so groß wie ein klaffender Abgrund im Hochgebirge. Die Idee betriebsinterner Kitas ist für viele Personalchefs immer noch ein Grund, hysterisch zu lachen, das Konzept Home-Office ist eher ein schlechter Scherz als ein ernstgemeintes Gesprächsangebot.

Immer mehr Menschen, insbesondere Mütter, leiden an Dauererschöpfung, doch statt den Fehler im System zu suchen, nutzt die Wirtschaft diese Tatsache eher als willkommene Gelegenheit zur Gründung eines neuen Geschäftszweiges. Auf jeder zweiten Naturkosmetik-Seife im Drogeriemarkt steht etwas von Erholung oder Selbstliebe. Teesorten heißen "Innere Ruhe" oder "Achtsamkeit". Wer gestresst ist, kann gerne ein Yoga-Retreat oder eine Therapie machen. Dann passt das schon wieder. Nichts davon hilft darüber hinweg, dass uns die wirtschaftliche Notwendigkeit dazu zwingt, die aktuelle Arbeitswelt so hinzunehmen, wie sie ist, und uns im Spagat zwischen Familie und Beruf zu zerreißen.

Die eigentliche Lüge der Vereinbarkeit besteht ja darin, dass die Kompatibilität zweier Systeme propagiert wird, die sich eigentlich gegenseitig ausschließen. Wer arbeiten geht, kann nicht bei seinen Kindern sein. Die Arbeitswelt fordert Pünktlichkeit, Kalkulierbarkeit, Planbarkeit. Kinder sind all das nicht. Der tägliche Wechsel vom Privaten ins Berufliche und zurück fällt auch deshalb so schwer. Morgens kommt man nach der ganzen Anzieh-Frühstücks-und-Kita-Orgie schon fix und fertig im Büro an, abends fühlt man sich wie der letzte Idiot, wenn man nach Hause kommt und der Babysitter den Zeigefinger vor den Mund legt, weil die Kinder schon schlafen. Es ist saupeinlich, seine Kinder von der Kita abzuholen und dann erst festzustellen, dass heute Laternenbasteln stattfindet. Für Herumsuchen im Terminkalender, WARUM-HABE-ICH-MIR-DEN-MIST-NICHT-EINGETRAGEN, ist es ohnehin zu spät, jetzt heißt es nur lächeln, hinsetzen und die Laterne zusammenleimen. Der Switch vom Beruf zum Privaten ist als berufstätige Mutter, und schlimmer noch: als arbeitende Alleinerziehende, wie ein Dauerabo im Losertum, da helfen auch keine Terminkalender.

Und erst recht keine Ratgeber von Facebook-Chefin Sheryl Sandberg, die meint, dass man es auch als Alleinerziehende locker schaffen kann, einen Weltkonzern zu steuern. Und wenn du es nicht schaffst, sagt die gute Sheryl zwischen den Zeilen in ihrem schlauen Buch Lean In, dann hast du dir halt nicht genug Mühe gegeben.

Ich glaube, wir sollten alle vor allem weniger negative Energie an uns heranlassen. Und die lauert ja bekanntlich überall. Neulich ging ich mit meinen beiden Kindern an der Hand abseits des Gehwegs auf einer verkehrsberuhigten Anwohnerstraße. Die ungefragte Meinung folgte prompt. Ein Rentner fuhr im Schritttempo an uns vorbei, kurbelte die Fensterscheibe runter und raunte, warum ich mit zwei Kindern auf der Straße gehen würde. Weitere Beschimpfungen folgten. Die Worte "verantwortungslos" und "Mutter" fielen. Ich habe keine weitere Sekunde gezögert, die Kinder gebeten, da vorne zum Schmetterling zu schauen, und dem Mann meinen Mittelfinger gezeigt. Von Tiefgang hat keiner was gesagt.

Dieser Text ist ein Auszug aus Caroline Rosales' Buch "Single Mom". Es erscheint am 24. Juli 2018 im Rowohlt Verlag.