Die Jury des Deutschen Selfpublishing-Preises hat die Shortlist der Autorinnen und Autoren veröffentlicht, die für ihre unabhängig publizierten Werke ausgezeichnet werden könnten. Demnach wurden je sechs Personen für die Kategorien Belletristik & Kinder- und Jugendbuch sowie Ratgeber & Sachbuch nominiert.

In der ersten Kategorie sind unter anderem Das Mucksmäuschen von Monika Augustin, Gettokind von Cornelia Lotter und PS: Du fehlst mir von Hannah Siebern nominiert. In der engeren Auswahl in der zweiten Kategorie stehen unter anderem Gedankengewitter von Andy Feind, Naturfotografie von Bernd Kleinschrod und Kleine Gase – Große Wirkung: Der Klimawandel von David Nelles und Christian Serrer.

Laut Daniela Dreuth – wie ZEIT-ONLINE-Chefredakteur Jochen Wegner Mitglied der Jury – fiel dem Gremium die Auswahl nicht leicht. Bereits die Longlist habe "ein breites Spektrum an Genres und Themen" abgedeckt, wie die freie Lektorin in einer Mitteilung zitiert wird. "Die nominierten Titel überzeugen nicht nur durch ihren Inhalt, sondern auch durch ihre professionelle, teilweise ganz besondere Gestaltung."

Von Mai bis Juni konnten unabhängige Autorinnen und Autoren ihre selbst verlegten Bücher einreichen. Voraussetzung war, dass sie am 1. Juli 2018 oder später in originaler Erstauflage erschienen sind. Insgesamt mussten die Jurymitglieder mehr als 1.800 Bücher bewerten.

Der Preis, der mit jeweils 6.000 Euro dotiert ist und im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen werden soll, wird vom MVB, einem Tochterunternehmen des Gesamtverbandes Börsenverein des Deutschen Buchhandels, und dem Selfpublisher-Verband, einem Zusammenschluss von selbst verlegenden Autorinnen und Autoren, vergeben.