Die US-Schriftstellerin und Musikjournalistin Elizabeth Wurtzel ist in New York im Alter von 52 Jahren gestorben. Bekannt geworden war Wurtzel im Alter von 27 Jahren mit der Veröffentlichung ihres autobiografischen Werks Prozac Nation: Young and depressed in America (Deutscher Titel: Verdammte schöne Welt: Mein Leben mit der Psycho-Pille). Wurtzel starb an den Folgen ihrer Brustkrebserkrankung.

In Prozac Nation schrieb Wurtzel über ihre Depressionen als Kind, deren Behandlung und ihr späteres exzessives Leben als Studentin in Harvard. Ungeschönt schrieb sie über ihre eigene Drogensucht, über ihr Sexleben, ihre Depressionen und die Medikamente, die sie einnahm. 2001 wurde das Buch mit Christina Ricci in der Hauptrolle verfilmt, jedoch nie in den USA im Kino gezeigt.

Später schrieb Wurtzel weitere Bücher über ihr Leben, darunter Bitch: In Praise of Difficult Women (1998) und More, Now, Again (2001), in dem es unter anderem um ihre Ritalin-Sucht geht. Ihr persönlicher, offener Stil beeinflusste eine Reihe anderer Autorinnen und Autoren. In der New York Times schrieb sie 2015 auch über ihren Krebs.